Boulderbereich im Climbmax Stuttgart (c) DAV Schwaben
Boulderbereich im Climbmax Stuttgart (c) DAV Schwaben

Der neueste Wurf ist der Erwerb einer weiteren Kletter- und Boulderhalle. Neben dem Kletterzentrum auf der Waldau finden Mitglieder und Interessenten am Klettersport ab Januar 2019 nun auch in Zuffenhausen, im Stuttgarter Norden, ein neues Zuhause.

Aktuell betreibt der 32.000 Mitglieder starke Verein bereits in Eigenregie Kletterhallen in Kirchheim und Aalen. Das Kletterzentrum auf der Waldau betreiben die Schwaben gemeinsam mit der Sektion Stuttgart. Als absolute Experten in der Region im Thema Bergsport und als größte DAV Sektion in Baden-Württemberg, setzen die Bergfreunde weiter auf Expansion.

„Dabei ist es uns wichtig, strategische Entscheidungen gemeinsam mit unseren Mitgliedern zu treffen,“ informiert Frank Boettiger, Vorsitzender der Sektion Schwaben. „Wir haben über unser Vorhaben in der letzten Mitgliederversammlung berichtet, diskutiert und grünes Licht für den Kauf bekommen.“

Auf einer Kletterfläche von 1.500 m² mit einer Höhe von 14,50 Metern, sowie einer Boulderfläche von 800 m² an bis zu 4,5 Meter hohen Wänden, können Kletter- und Boulderfans ab Januar ihrem Hobby nachgehen. Damit gehört die Halle insbesondere im Bereich Bouldern zu den größten Anlagen in Baden-Württemberg.

„Gerade der Bereich für Boulderer ist enorm und wird für ordentlich Spaß sorgen,“ verspricht Sektions-Geschäftsführer Florian Mönich. „Die Boulderfläche bietet fast durchgängig die Möglichkeit eines Topouts, also einen angenehmen Ausstieg am oberen Ende des Boulders, was bei den Sportlern – vor allem auch um einen rückenschonenden Ausstieg zu ermöglichen – absolut gefragt ist.“

Vorstiegsbereich im Climbmax Stuttgart (c) DAV Schwaben
Vorstiegsbereich im Climbmax Stuttgart (c) DAV Schwaben

Mit der Neu-Eröffnung im Januar 2019, hat das Team der Sektion Schwaben noch einige Projekte zu stemmen. „Wir haben mehrere Modernisierungsmaßnahmen in den bestehenden Räumlichkeiten geplant, um unseren Besuchern ein durchdachtes Konzept und ein verbessertes Kletter- und Boulderangebot zu bieten,“ erläutert Frank Boettiger.

An erster Stelle steht hierbei das deutliche Augenmerkt auf einen publikumsgerechten und spannenden Routenbau. Zusätzlich soll in einem ersten Schritt der Eingangs- und Bistrobereich neugestaltet werden. Ein neues Preiskonzept ermöglicht einen vergünstigten Zutritt für Boulderer und bietet Mitgliedern der Sektion attraktive Rabatte auf die Eintrittspreise.

Schlussendlich bekommt die Kletterhalle einen neuen Namen, damit das Team mit frischer Energie und in neuem Gewand in die nächste Saison starten kann. „Wir planen durch alle angesetzten Maßnahmen ein komplett neues Look & Feel, damit unsere Gäste ein zeitgemäßes und passgenaues Freizeitangebot genießen können,“ erklärt Florian Mönich und fügt hinzu: „Kommt ab Januar einfach vorbei und lasst euch überzeugen! Wir freuen uns schon auf euch!“