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Studie zum Risikoprofil vom reinen Sportklettern
Liebe Kletterer, Klettern ist ein faszinierender Sport – leider birgt er aber auch gewisse Risiken. Diese Risiken – so denken wir und so denkt ihr wahrscheinlich auch - sind vertretbar und nicht höher als bei vielen anderen Sportarten. So weit so gut. Damit können wir alle umgehen es sei denn wir versuchen uns eine Lebens-, Unfall- oder Berufsunfähigkeitsversicherung zuzulegen. Viele dieser Versicherungen bewerten Sportklettern als Risikosportart und setzten Euch entweder sehr hohe Versicherungssummen vor oder versichern Euch eventuell gar nicht. Leider ist dieser Trend zunehmend. Die Argumente der Versicherungen sind dabei auf keinerlei Studienlagen oder harte Daten zurückzuführen. Eine kontrollierte Studie zum Risikoprofil vom reinen Sportklettern liegt nicht vor. Hier möchten wir einhaken und diese Daten erheben. Dann kann unsere Sportart mit anderen neutral verglichen werden und das könnte jedem von uns persönlich nutzen. Hierzu sind wir natürlich auf Eure Mithilfe angewiesen und bitten um genaue Ausfüllung des Fragebogens. Wir versichern Euch, dass diese Angaben nicht an dritte Personen weitergereicht werden. Die persönlichen Daten werden nach Auswertung der Studie gelöscht. Nehmt Euch also bitte etwas Zeit und beantwortet die Fragen möglichst sorgfältig. Ziel ist es Unfälle beim Sportklettern und Bouldern in Klettergärten zu erfassen. Als Unfall definiert ist eine körperliche Verletzung welche einen sofortigen Arztbesuch (innerhalb von 24 Stunden) nach sich zieht (z.B. Bänderriß am Sprunggelenk, nicht chronische Überlastungen oder ähnliches). Nachtrag vom 26.11.2007 Liebe Kletterfreunde, besten Dank für die vielen Rückmeldungen bzgl. der Risikostudie und die vielen Vernetzungen mit euren Seiten. Leider gibt es hier ein zunehmendes Problem, so dass der Fragebogen falsch verstanden wird. Ziel unserer Studie ist es vor allem das Unfallrisiko pro 1000 Stunden Expositionszeit, dh. pro 1000 h Kletterzeit (Inkl. Sichern... siehe Bogen) herauszufinden und nicht nur was für Unfälle passieren! Das heist im Klartext auch wer keinen Unfall hat möge bitte bitte den Bogen ausfüllen, sonst wird die Auswertung komplett verfälscht. Für uns zählt es das wir möglichst viele Bögen erhalten, egal ob mit oder ohne Unfällen. Herzliche Grüße Volker Zu dem Fragbogen kommt Ihr über folgenden Link: Vielen Dank für Eure Mitarbeit!
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Dann sollte ich mir den Vorspann vielleicht mal ausführlich durchlesen anstatt das zwischen Tür und Angel anzufangen und auf Selbsterklärung zu hoffen... :-)
Im Grund bleibt fast jeder aussen vor, den Unfälle nicht interessieren weil er damit bisher nicht in Berührung gekommen ist.
Wie soll da ein statistisch wasserdichtes, bzw. ein auch nur näherungsweies verwertbares Ergebnis entstehen??
Wozu wird eine Studie durchgeführt wenn sie nicht ernsthaft verwertbar ist?
An sich, denke ich, dürfte das Ergebnis schon aussagekräftig sein, vorausgesetzt der Fragebogen wird auch massenhaft von Leuten ausgefüllt, die in den letzten 5 Jahren keinen Unfall hatten. Es geht darum von der stigmatisierenden, kostenverursachenden und meiner Ansicht nach auch falschen Begrifflichkeit "Risikosportart" wegzukommen. Die Umfrage könnte ein Baustein dazu sein...
@Tobi: Ich glaube, da hast du die Studie nicht ganz begriffen. Es geht sehr wohl auch um die Leute, die noch nie einen Unfall hatten. Wie sonst soll ein Risiko pro 1000 Stunden Sportausübung ermittelt werden können?
Ich halte sowohl den Aufbau des Fragebogens als auch die Anleitung dazu für dürftig. Sieht man ja auch an der Diskussion hier.
Auch dass nur nach Unfällen gefragt wird wundert mich. Wäre ich ein Versicherer und würden mir die Ergebnisse als harte Daten präsentiert werden, würde ich kontern: "Sorry Jungs, kann ich nicht akzeptieren. Ihr könnt mir nicht beweisen, dass durch chronisch überlastete Schultern, Knie, Finger usw. kein erhöhtes Risiko für Eintreten eines Versicherungsfalles besteht." Ich persönlich klettere seit 26 Jahren, hatte einen Unfall und sieben Probleme an unterschiedlichsten Gelenken wegen Überlastung, die teilweise aufwändige medizinische Betreuung nach sich zogen. Unter ungünstigen Umständen ist man da auch schnell bei der Berufsunfähigkeit.
[quote=**achtminus schrieb am 28.11.2007**] hab halt einfach alle unfallformulare übersprungen, da ich noch nie einen unfall hatte...so könnte man das machen, ganz ohne auswahlmöglichkeit [endquote]
Ist ein gerissenes Ringband nun ein Unfall oder ein nicht anzugebender Überlastungsschaden? Wie siehts mit Arztbesuch wegen Entzündung aus? [endquote]
Ja, es ist ein Unfall. Wenn ein Ereignis von aussen(Unfall) dazu beigetragen hat, schon.
Generell versteht Ihr glaube ich den Fragebogen und die Studie teilweise falsch.
Es geht hier bei nur um Unfälle und nicht ob ihr glücklicher Weise noch keine hattet, es sollen wahrscheinlich eine statistische Dokotorarbeit geschrieben werden.
Mit dem Fragebogen verhällt sich das so. Normaler weise bei Studien wird gefragt ob man ein Ereignis hattet oder nicht. Kreuzt man nein an springt eine andere Seite auf, als mit ja. Deswegen wenn du keinen Unfall angibst kommt auch die Seite nicht mit den Angaben. Logisch,oder?
Grüße Tobi
Ist ein gerissenes Ringband nun ein Unfall oder ein nicht anzugebender Überlastungsschaden? Wie siehts mit Arztbesuch wegen Entzündung aus?
Wie sollen dann bitte - wie oben aufgefordert - Leute den Bogen ausfüllen die keinen Unfall hatten???
Liebe Kletterfreunde,
besten Dank für die vielen Rückmeldungen bzgl. der Risikostudie und die
vielen Vernetzungen mit euren Seiten. Leider gibt es hier ein
zunehmendes Problem, so dass der Fragebogen falsch verstanden wird. Ziel
unserer Studie ist es vor allem das Unfallrisiko pro 1000 Stunden
Expositionszeit, dh. pro 1000 h Kletterzeit (Inkl. Sichern... siehe
Bogen) herauszufinden und nicht nur was für Unfälle passieren!
Das heist im Klartext auch wer keinen Unfall hat möge bitte bitte den
Bogen ausfüllen, sonst wird die Auswertung komplett verfälscht.
Für uns zählt es das wir möglichst viele Bögen erhalten, egal ob mit
oder ohne Unfällen.
Evtl. könnt ihr dies ja bitte noch weiter vermitteln.
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