Da waren sie wieder, meine 23 Probleme! Nach dem letzten Jahr dachte man, dass nun das Ende der Fahnenstange erreicht sei.

23 Boulder 2010: Der Nachbericht zum Wettkampf in Leipzig

Weit gefehlt: Die rekordverdächtigen 260 Teilnehmer kamen alle irgendwie unter, nur Parkplätze vor der Halle waren Mangelware. Drinnen war es dann dementsprechend voll, aber die Stimmung war top, die Boulder ebenso und am Ende stand ein Holländer ganz oben auf dem Treppchen.

Fotostrecke: 23 Boulder 2010

Fotos: © Lutz Schneider

Organisator Lutz Schneider hat alle wichtigen Infos parat:
Wir hatten versprochen: „Kein Schlangestehen und warten!“ Ha! In den ersten 2 Stunden schlängelten sie sich an jeder Ecke mit Vorliebe für bunte Boulder. Erst in den späten Nachmittagsstunden ist unsere Entzerrungsstrategie über das Mehr an Zeit aufgegangen. Trotzdem ist und bleibt ein Jedermannwettkampf dieser Grössenordnung (260 Teilnehmer!) eine sehr soziale Angelegenheit.
 
Dresden zeigte wieder mal mit aller Deutlichkeit, wer beim Bouldern die Nase vorne hat.Von den 67 abgegebenen Power-Laufzetteln waren allein 28 Dresdner, gefolgt von Leipzig mit 13 sowie Halle und Jena mit jeweils vier Teilnehmern. Im Relaxmodus kehrte sich das Verhältnis um. Leipzig – 57 Abgaben, gefolgt von Dresden, 21, und Halle mit sechs.

Trotzdem schaffte es Ingmar Cramen aus Berlin den Sieg mit Crashpad und goldenem Wanderpokal der Bouldercupserie OSTBLOCK mit nach Berlin zu nehmen. Andre Borowka und Gereon Großmann landeten haarscharf dahinter auf Platz 2 und 3. Bei den Damen überraschte diesmal vor allem Gerlind Schlicht, die trotz des schlechteren Vorrundenergebnisses im Finale überzeugend Julia Winter, Luisa Neumärker und Anna Böhm auf die Folgeplätze verwies.

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Bei den Kindern gewann Tilmann Roth aus Cottbus das Globetrotter-Crashpad. Pia Zuber aus Halle und Susan Neubert aus Leipzig kamen auf Platz 2 und 3. Benjamin Gerono landete zwar nur auf Platz 41 der Powerlevelwertung, sprang sich aber im Highjumpcontest mit zwei anderen Teilnehmern und einer Sprungweite von 280cm auf Platz 1.

Was sonst? Zuviel, um es hier wiederzugeben. Man muss einfach dabei gewesen sein. Nächste Möglichkeit dazu ist die zweite Station der Bouldercupserie Ostblock zur Eröffnung der Boulderhalle in Chemnitz.
 
Ich möchte mich vor allem für die großzügige Unterstützung des Bergsportladens „Guter Griff“ Leipzig, der Kletterhalle NO LIMIT, Globetrotter Hamburg, Internetshop Bergzeit, Bufo Climbing Shoes, dem Verlag Geoquest, RED BULL, Tom Brenzinger (23 Holds) sowie La Sportiva und Spreadshirt sowie allen Helfern bedanken, ohne die der Wettkampf so nicht möglich gewesen wäre.

Dank auch an Robert Leistner, welcher das Powerlevel und das spannende Finale geschraubt hat.

Zu den Ergebnislisten geht's hier.