Erfolg am Kangchenjunga

Der britische Extrembergsteiger Alan Hinkes hat es endlich geschafft:
Mit der erfolgreichen Besteigung des Kangchenjunga im Himalaya am 30.
Mai 2005 stand er als erster Brite auf allen vierzehn 8000ern.

Mit dem Gipfel des 8587 Meter hohen Kangchenjunga erreichte der seit
1980 von BERGHAUS gesponserte Alan Hinkes sein großes Ziel, als
erste Brite die höchsten Berge der Welt zu besteigen. Auf der
Expedition zu seinem letzten 8000er begleitete ihn Freund und
Kletterpartner Pasang Gelu.

Wie immer hatte Alan Hinkes ein Bild seiner Tochter Fiona und Enkel Jay
dabei, das er für das Gipfelfoto auspackte. Dieses Ritual
führte er auf jeder seiner erfolgreichen Besteigungen durch –
schließlich hatte Alan seiner Tochter vor vielen Jahren
versprochen, von jeder Expedition wieder zurückzukommen. Das
Vertrauen seiner Tochter hat Alan sich verdient, so wie BERGHAUS sich
das Vertrauen seiner Kunden erarbeitet hat. Unter dem Motto „Trust is
earned“ stellt der Outdoor-Spezialist ehrliche Produkte her, auf die
man sich auch unter extremsten Verhältnissen verlassen kann.
Zurück im Base Camp auf 6000 Metern Höhe meldete sich Alan
per Funktelefon:

„Dieser letzte Gipfel war ohne Zweifel der Härteste meines Lebens.
Wir verließen das Base Camp am Donnerstag, 26. Mai, um einen
Gipfelanstieg zu wagen. Nach dem schlechten Wetter der letzten Tage
kämpften wir uns bei hoher Lawinengefahr durch frischen Neuschnee.
Jeder Schritt war eine körperliche und mentale Anstrengung.
Aufgrund der Kräfte zehrenden Schneeverhältnisse schafften
wir es nicht bis zum Camp III und mussten auf einer Höhe von etwa
7400 Meter biwakieren. Am 29. Mai versuchten wir den Gipfel zu
erreichen, die schlechten Wetterverhältnisse zwangen uns jedoch
zur Umkehr…

„Am 30. Mai gegen 1 Uhr morgens starteten wir einen erneuten
Gipfelversuch. Trotz zusätzlichem Neuschnee kamen wir gut voran,
doch etwa 15 Minuten vor dem Ziel musste mein Partner Pasang  vor
Erschöpfung aufgeben. Ich erreichte den Gipfel im Schneesturm
gegen 19 Uhr – die unwirtlichsten Gipfelbedingungen, die ich jemals
erlebt habe. Nach dem obligatorischen Foto begann ich bereits 10
Minuten später mit dem Abstieg…

„Erst gegen 21 Uhr traf ich auf Pasang, der ohne Stirnlampe schwierig
zu finden war. Ich dachte er wäre tot und es erfüllt mich mit
großer Freude, dass ich ihn entdeckt habe und wir zusammen das
Biwak erreichten – 27 Stunden nach unserem Aufbruch.

„Für den Rückweg zum Base Camp durch tiefen, Lawinen
gefährlichen Neuschnee benötigten wir mehrere Tage. Das Base
Camp zu erreichen war einer der besten Momente meines Lebens. Ich
saß einfach nur in meinem Zelt und versuchte zu verstehen, dass
ich es endlich geschafft habe!
 
Siehe auch:

www.berghaus.com

Alan Hinkes auf dem
Annapurna im Jahr 2002