Hüttenübernachtung in Bayern wieder möglich (c) DAV/Hauke Bendt
Hüttenübernachtung in Bayern wieder möglich (c) DAV/Hauke Bendt

Allerdings müssen sich Besucherinnen und Besucher auf neue Abläufe und Vorgaben einstellen – und zwar in allen Bereichen: bei den Reservierungen, der Schlafplatzvergabe, in den Waschräumen und auch beim Essen. Außerdem: Wegen der strengen Auflagen werden nicht alle Hütten öffnen können.

Übernachtungsgäste auf Alpenvereinshütten in Bayern sollten diese wesentliche Punkte beachten:

  • Zimmer reservieren:
    Es gilt eine uneingeschränkte Reservierungspflicht! Ohne vorherige Anmeldung gibt es keinen Schlafplatz.
  • Reservierung bestätigen lassen:
    Die Übernachtungskapazitäten auf den Hütten sind deutlich eingeschränkt. Es kann sein, dass auch Reservierungen, die vor einiger Zeit von der Hütte bestätigt wurden, so nicht mehr aufrecht erhalten werden können.
  • Rucksack packen:
    Neben einem Mund-Nasen-Schutz werden die Gäste je nach Hütte auch einen eigenen wärmenden Schlafsack (keinen Hüttenschlafsack) sowie ein eigenes Kissen und ein eigenes Laken mitnehmen müssen. Details dazu sind vorab mit den Hüttenwirtsleuten abzustimmen.
  • Abläufe beachten:
    Jede alpine Unterkunft hat andere bauliche Voraussetzungen und muss die Vorgaben der Behörden anders umsetzen. Allen gemein ist: Gäste werden an der Hütte in Empfang genommen und dort über die Laufwege, Zeitpläne und Vorsichtsmaßnahmen aufgeklärt.
  • Abstand halten:
    In einem Raum dürfen maximal zwei Hausstände übernachten – unabhängig davon, ob es sich um ein Lager oder ein Zimmer handelt. Für die Nutzung der öffentlichen Waschräume wird es vorgegebene Zeiten pro Raumbelegung geben. Eine ähnliche Prozedur kann es je nach Hütte beim Frühstück und Abendessen geben.

Detaillierte Informationen für Tages- und Übernachtungsgäste stehen im Artikel des Deutschen Alpenvereins „Hüttenöffnung in Bayern„.