Am 12.06.2010 fand in Reith im Alpbachtal das Finale der Österreichischen Staatsmeisterschaften 2010 in der Disziplin Bouldern statt.

Anna Stöhr und Jakob Schubert sind die neuen Österreichischen Staatsmeister im Bouldern

Bei optimalen Rahmenbedingungen für die der Veranstalter – OeAV Reith/Alpachtal – gesorgt hat, kämpften Österreichs Kletterer um den begehrten Staatsmeistertitel und begeisterten das Publikum mit einer hochklassigen Klettershow.

Fotostrecke: Österreichischen Staatsmeister im Bouldern 2010

Fotos: © Michael Meisl, Elias Holzknecht

Mit Ausnahme der Vorstiegsspezialisten David Lama und Angela Eiter sowie der leider verletzten Vorstiegsweltmeisterin Johanna Ernst waren alle aktuellen ÖWK-Kaderathleten in Reith am Start. Für die Routenbauer bedeutete dies Schwerstarbeit, da die Boulder im Finale auf Weltcupniveau ausgelegt werden mussten.

Stöhr sorgt für Favoritensieg bei den Damen

Im Damenbewerb sorgte Anna Stöhr (OeAV Innsbruck) für einen Favoritensieg. Die Ex-Weltmeisterin, die im Weltcup zuletzt zu ihrer Hochform fand, sicherte sich im Finale souverän den Sieg vor Vereinskollegin Katharina Saurwein (OeAV Innsbruck). Jugendweltmeisterin Katharina Posch (OeAV Imst Oberland) lieferte eine weitere Talentprobe ab und holte sich bei ihrem ersten Antreten bei einem Boulderbewerb gleich Platz drei vor der Titelverteidigerin Barbara Bacher (OeAV Innerötztal).

Junioren-Weltmeister Schubert sorgt für Überraschung

Jakob Schubert (OeAV Innsbruck) hatte bei den gestrigen Staatsmeisterschaften seinen großen Auftritt. Mit einer starken Leistung ließ er im Herrenfinale sowohl die beiden Favoriten Kilian Fischhuber (OeAV Waidhofen/Ybbs) und Lukas Ennemoser (OeAV Innerötztal) als auch Titelverteidiger Mario Lechner (OeAV Innsbruck) hinter sich.

Schubert konnte im Finale ebenso wie Fischhuber, Lechner und Ennemoser drei von vier Boulder lösen, benötigte hierfür jedoch am wenigsten Versuche. Platz zwei ging an den, aufgrund einer Zehenverletzung immer noch leicht angeschlagenen, Favoriten Kilian Fischhuber vor Titelverteidiger Mario Lechner. Lukas Ennemoser musste sich mit dem vierten Platz zufrieden geben.