Bei der zweiten Station zum Austria¬Cup in Tarvis (ITA) zeigten Österreichs Nachwuchskletterer am vergangenen Samstag der Schwerkraft erneut die kalte Schulter und versetzten Zuschauer und Trainer in Staunen.

Austria Cup 2009: Nachwuchs setzt neue MaßstäbeBei der zweiten Station zum Austria-Cup nutzte der österreichische Kletternachwuchs erneut seine Chance.In Tarvis (ITA) zauberten die jungen Wilden erneut Bestleistungen an die Kletterwände und verblüfften am vergangenen Samstag die Zuschauer und ihre Trainer.

Bei den Junioren lieferten sich Max Rudigier (ÖAV Radstadt) und Mario Lechner (ÖAV Innsbruck) ein Kopf-an-Kopf-Duell.Nachdem Rudigier sich im ersten Durchgang einen Fehltritt erlaubte und zurück gewertet wurde, passierte Lechner dieses Missgeschick im Finaldurchgang und so konnte sich der Salzburger schlussendlich mit einer ähnlich starken Leistung durchsetzen.Knapp hinter den beiden kletterte Christian Feistmantl (ÖAV Innsbruck) auf Platz drei.

Bei den Damen gibt Isabelle Kölle (ÖAV Innsbruck), in ihrem ersten Jahr als Juniorin, weiter den Ton an. Nach dem Sieg beim ersten A-Cup in Dornbirn kletterte die Innsbruckerin erneut auf den obersten Podestplatz. Stark präsentierten sich auch die Zweit-und Drittplatzierten Pia Meschik (ÖAV Villach) und Stefanie Pichler (ÖAV Weyer).

Bei den Herren der Jugend B überraschte Patrick Heisinger (ÖAV Innsbruck) mit seinem allerersten Sieg. Der Innsbrucker kletterte alle Routen bis zum Topgriff durch und versetzte nicht nur seine Konkurrenten in Staunen. Platz zwei und drei sicherten sich Tim Hasenbichler (NFO Dobratsch) und Alexander Köll (ÖAV Imst-Oberland). Die höchste Leistungsdichte findet sich vermutlich in der Altersklasse Jugend B weiblich. Mit sieben beinahe gleichstarken Kletter-Damen ist in dieser Kategorie Spannung vorprogrammiert. Am vergangenen Samstag konnte sich Magdalena Röck (ÖAV Landeck) den größten Vorsprung herausarbeiten und setzte sich vor Katharina Posch (ÖAV Imst¬Oberland) und Katharina Pöll (ÖAV Innsbruck) durch.

Einer der über die beständige Entwicklung des österreichischen Kletternachwuchses bestens Bescheid weiß, ist Jugend-Nationalteamcoach Rupert Messner. Auch heuer wird er die jungen Wilden im Europacup durch die Wettkampfsaison begleiten und nicht nur die Leistungen vom vergangenen Samstag stimmen ihn zuversichtlich:

„Die Jugend zeigt uns immer wieder, dass noch viel mehr möglich ist. Vielen geht in diesem Alter den Knoten auf und sie können plötzlich ihre Leistungen vom Training auch im Wettkampf umsetzen, und dass ist natürlich mehr als nur erfreulich.Da die Leistungsdichte immer höher wird und Plätze für die Jugend-Europacupserie gezählt sind, hoffen wir natürlich, dass wir auch in diesem Bereich noch etwas finden können um die Motivation der Nachwuchskletterer weiter aufrecht zu erhalten“, so Messner.