Am Rande eines Pressegespräches des Münchner Piper Verlages am 29. Januar 2004, bei dem es um die aktuellen Entwicklungen zum Tod von Günther Messner im Jahr 1970 am Nanga Parbat ging, trafen sich Vertreter des Deutschen Alpenverein (DAV) und Reinhold Messner zu einem Gespräch. Ziel war es, die in diesen Zusammenhang zwischen Messner und dem DAV entstandenen Irritationen auszuräumen.

Hintergrund der Irritationen war die Tatsache, dass die beiden Bücher „Zwischen Licht und Schatten“ von Hans Saler und „Die Überschreitung“ von Max von Kienlin im Rahmen einer Veranstaltung am 8. Juli 2003 im Haus des Alpinismus des Deutschen Alpenvereins in München der Öffentlichkeit vorgestellt wurden.

Das Haus des Alpinismus wird vom Deutschen Alpenverein generell als Plattform angeboten, um relevante alpine Themen zu diskutieren. Der Deutsche Alpenverein bedauert, dass durch die Buchvorstellung am 8. Juli 2003 der Eindruck entstanden sein könnte, dass der DAV die in den Büchern von Hans Saler und Max von Kienlin dargelegten Positionen teilt. Der Deutsche Alpenverein hat zu keinem Zeitpunkt inhaltlich zu den beiden o.g. Büchern Stellung bezogen.

Der Deutsche Alpenverein und Reinhold Messner hoffen, dass nach dem Ausräumen der Irritationen wieder eine konstruktive Zusammenarbeit aufgenommen werden kann.

Siehe auch:
www.reinhold-messner.de
www.alpenverein.de
Messner: „Jemand der nur in der Halle am Plastik klettert, kann das alles nicht verstehen“
Presseerklärung des A1 Verlags zu Messners präsentiertem Knochenfund
Buchvorstellung: „Zwischen Licht und Schatten“ von Hans Saler
Kleiner Verlag lässt sich von Reinhold Messner nicht stoppen
Reinhold Messner: Bergsteigen ist nutzlos!