Markus Bendler erklettert den zweiten Rang hinter dem Schweizer Simon Anthamatten und vor dessen Landsmann Andreas Steindl.

Markus BendlerFührte Bendler im Semifinale  noch überragend mit 400 Punkten, so kam es im Finale zu einem spannenden Kopf-an-Kopf-Rennen, welches Anthamatten schließlich denkbar knapp für sich entscheiden konnte.

Zwar konnte Markus insgesamt mehr Routen durchsteigen als Simon, aber in einer Route kam der junge Schweizer um einen Zug weiter, was den Sieg bedeutete. Wer sich nun die Frage stellt, wie das nach Adam Riese funktionieren kann, dem sei kurz das Prinzip dahinter erläutert. Das Top, das Markus erreichte und Simon nicht, erreichten auch noch Herbert Klammer und Andreas Steindl.

Da die Punktezahl für jeden erreichten Griff durch die Anzahl der Kletterer dividiert wird, die ihn erreichen, erfuhr der Durchstieg eine Entwertung. Hingegen erfuhr in einer anderen Route ein Griff, den Simon Anthamatten erreichte und Markus Bendler nicht, eine Aufwertung, weil niemand außer dem Zermatter auf diese Höhe kam.

Bei den Damen war es ebenso ein Herzschlag-Finale, das die Schweizerin Petra Müller gegen die Vorjahressiegerin Jenny Lavarda aus Italien gewinnen konnte. Dritte wurde die Russin Maria Tolokonina.
 
Men's final
1) Simon Anthamatten Sui
2) Markus Bendler Aut
3) Andreas Steindl Sui
4) Patrick Aufdenblatten Sui
5) Alexey Tomilov Rus
6) Maxim Tomilov Ita
7) Herbert Klammer Ita
8) Park Hee Yong Kor

Women's final
1) Petra Müller Sui
2) Jenny Lavarda Ita
3) Maria Tolokonina Rus
4) Felicitas Feller Sui
5) Anna Torretta Ita
6) Natalya Kulikova Rus
7) Angelica Rainer Ita
8) Barbara Zwerger Ita