Schon beim Einrichten der Route im November 2004 wurde mir klar, dass
diese Linie (wenn sie überhaupt kletterbar sein sollte) etwas
Besonderes sein wird. Die 25m lange Route verläuft durch ein
horizontales, zum Teil abwärts verlaufendes Dach und hängt etwa 15m
über.

Das Besondere an „Game over“ sind die einzigartigen Kletterbewegungen.
Die Züge sind maximal und gleichzeitig technisch anspruchsvoll. Schon
Anfang Dezember begann ich mit dem Einstudieren der Bewegungen. Nach
einem sehr harten Kampf gegen die Schwerkraft gelang mir am 13. Januar
2005 der Rotpunktdurchstieg nach insgesamt 6 Tagen in der Tour.

Als Grundlage des Bewertungsvorschlags dienen Vergleiche mit
bestehenden Mixedrouten. „Game over“ lässt sich als Kombination einer
technischen M9 am Einstieg, im Mittelteil einem maximalen Boulder im
Grad M12 und dem kraftraubenden Ausstieg im Bereich M10/11
charakterisieren. Harry Berger meinte nach einem Besuch in der Route:
„Definitiv schwerer als M12“