Vom 18. bis 20. Februar 2011 trifft sich die Eiskletter-Elite im Heutal bei Unken, wo das Finale der allerersten Europacupserie im Eisklettern ausgetragen wird.

"Glace Glisse" macht Eisklettern zum Publikumssport

Gut 70  Athleten aus fünf Nationen werden sich beim Spektakel „Glace Glisse“ messen, unter  ihnen die Weltklasse-Athleten Markus Bendler, Benedikt Purner, Albert Leichtfried  aus Österreich sowie der Schweizer Jack Müller und der Südtiroler Herbert Klammer.

Fotostrecke: Glace Glisse 2011 Vorankündigung

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„Die nächste Eiszeit kommt bestimmt!“ – so lautet das Motto des Eiskletter- Spektakels „Glace Glisse“, das vom 18. bis 20. Februar 2011 in der Pinzgauer  Gemeinde Heutal stattfindet. Noch bevor die Athleten am Samstag die Wettkampf- Eiswand bezwingen, steigt am Freitag die legendäre Welcome-Party.

Bei der Warming Up-Party „fireabend“ werden DJ´s den Sportlern und Besuchern  kräftig einheizen. Zu später Stunde können alle Hartgesottenen bei der Afterparty im  „Pub Mojito“ in Unken ausgelassen weiter feiern. Die Österreichische Alpenvereinsjugend Unken hat als Veranstalter des Mega-Events einen Shuttle-Dienst eingerichtet,  der im Stundentakt zwischen Unken und dem Veranstaltungsort im Heutal verkehrt.

Spektakel soll tausend Besucher anlocken

Der Samstag steht ganz im Zeichen des Eisklettersports. Die Teilnehmer müssen  sich zuerst in einer eigenen Qualifikationsrunde behaupten, um dann ins Finale von  „Glace Glisse“ und der Salzburger Eisgildenmeisterschaft einziehen zu können. Die  Extremsportart Eisklettern gilt als die Königsdisziplin des Bergsteigens, bei dem die  Sportler fundierte Kenntnisse des alpinen Kletterns und ein Gespür für die perfekte  Linie im Eis benötigen.

„Die Eiskletter-Meisterschaften zählen mittlerweile zu den interessantesten  Wintersportevents, da die atemberaubenden Wettkämpfe nicht nur die weltbesten  Eiskletterer, sondern deren spektakuläre Leistungen auch das breite Publikum  anziehen“, sagt Organisationschef Ingo Auer, der mit rund tausend Besuchern  rechnet.

Begonnen hat alles 2009, als Ingo Auer und Mitglieder der Jugendsektion des ÖAV Lofer auf die Idee kamen, einen Internationalen Eiskletter-Event nach Unken zu  holen. Nach dem gelungenen Auftakt im Jänner 2010, zu dem über 600 Zuschauer  kamen, haben sie sich für 2011 das ehrgeizige Ziel gesetzt, das Finale im Europacup  im Heutal auszutragen. 70 Athleten aus ganz Europa messen sich im Februar an  einer der größten künstlichen Eiskletterwände Europas mit 16 m Höhe und 230  Quadratmetern Fläche und kämpfen um die begehrten Titel. Hauptsponsor des  Events ist der Tiroler Hardwarespezialist AustriAlpin.

Sehenswert ist auch das Rahmenprogramm: So werden im Expo-Gelände aktuelle  Winterkollektionen gezeigt, AustriAlpin stellt Eisklettergeräte zum Testen zur  Verfügung. Vorträge bekannter Alpinisten am Samstag nachmittag runden das  Rahmenprogramm ab.

Kampf um den Europacuptitel

Am Abend wird es richtig spannend: Im Finale kämpfen die Besten der Besten unter  schwierigsten Bedingungen um den Titel „Glace Glisse Champions“ und den  Europacup-Gesamtgewinn. Auch der Titel „Salzburger Eisgildenmeister“, vergeben  von den Alpenvereinen der Region, wird hier ausgekämpft.

Nach der Siegerehrung heißt es dann noch einmal Party machen: FM4-DJ Phil Pruce  (AllenAlexis DJ Set) wird die Gäste bis in die Morgenstunden auf den Beinen halten.  Und wer dann noch Ausdauer und Kraft hat, kann sich am Sonntag selbst am  Kletterturm austoben.

Dazu Ingo Auer: „Am Sonntag ist Eisklettern für alle angesagt. Wir statten die  Teilnehmer mit Material von AustriAlpin aus, Albert Leichtfried und seine Profis sowie  die Bergrettung Unken geben in einem Workshop wertvolle Tipps und Tricks zum  Eisklettern. Wir freuen uns schon auf eine spannende „Eiszeit' 2011!“

Der Europacup im Eisklettern – eine neue Wettkampfreihe

Erstmalig gibt es in dieser Eisklettersaison eine europaweite Wettkampfserie im  Eisklettern, ausgetragen im Eiskletterparadies Österreich. Auftakt der Veranstaltungsreihe  war das Eiskletterevent „Pray for Ice“ im Rahmen der Alpinmesse am 4. November in  Innsbruck. Rund 60 Athleten aus fünf verschiedenen Ländern waren hier angetreten.