Wie schon seit Jahren waren wir auch dieses Jahr wieder in der Grotte am Roca di Perti zum Pennen. Es war schön und voll wie jedes Jahr, mit dem einen Unterschied, daß es links und rechts der Grotte und auch auf den übrigen Wegen, wo Autos und Campingbusse von wilden Campern standen, aussah wie…. Überall verstreut lag Toilettenpapier, Feuerwerkskörper,ect. Bisher war ich immer der Meinung, daß sich bei den Kletterern in den letzten Jahren ein gewisses Umweltbewustsein entwickelt hätte, oder zumindest eine Art von Respekt den Menschen gegenüber, in welchen Gefilden wir uns als Urlauber bewegen dürfen!? Ich komme schon über 15 Jahre nach Finale und war immer wieder erstaunt darüber, daß das wilde Campen noch geduldet wird. Die Probleme am Monte Cucco wurden ja schon vor einigen Jahren in Angriff genommen und es scheint gut zu funktionieren. Ich möchte mit diesem Artikel niemand angreifen, auch kein geschlechterspeziefisches Apell abgeben (wir Männer haben es nunmal leichter mit dem Pinkeln..) Jedenfalls war nach einer 2-stündigen Aufräumaktion an einem Ruhetag der Wasserhahn am Brunnen neben der Kirche dicht gemacht, was wohl wegweisend dafür spricht, daß das Wildcampen am Perti zur Finalegeschichte gehören könnte. Ich finde es alles andere als normal, daß wir als „Ausländer“ ankommen mit unseren stinkenden Autos, für Wasser, Holz, Unterkunft nichts zahlen müssen, und dann noch den Olivenbauern den Hain verscheissen. Wenn?s schon so ist, dann wird es doch kein Problem darstellen die Pinkeltüchlein nach Gebrauch wieder in den Müll zu werfen!? Der Moralapostel