In einem fulminanten Finale mit einer großartigen Show ist am Samstag, den 6. März die 1. "Hardmoves Boulderleague" zu Ende gegangen. Insgesamt 1065 Teilnehmer haben sich in der ersten Auflage in der von Climb-Inn, Tobi Reichert und Jonas Bauman konzipierten Boulderleague, beteiligt.

Hardmoves Boulderleague 2010

Am vergangenen Samstag kam es dann zum großen Showdown der besten 10 Teams in Wuppertal. Die teilnehmenden Kletter- und Boulderhallen schickten ihre besten 7 Jungs und 3 Mädels plus Fanclub nach Wuppertal ins DAV Kletterzentrum Wupperwände.

Fotostrecke: Hardmoves Boulderleague 2010

Fotos: © Henning Holzapfel

Um 14.00 Uhr begann die Qualifikation an 40 von Jonas Baumann und Tobias Reichert geschraubten Boulderproblemen. Die Lautstärke nahm immer mehr zu und die Chalkwolken in der Luft ließen beim betreten der Halle bereits erahnen was sich im Boulderraum abspielte. Hier wurde um jeden Punkt gerungen und gekämpft. Die Teams peitschten sich untereinander nach vorne um einer der begehrten 4 Superfinalplätze zu erlangen.

Um 19.00 Uhr war Schluss in der Qualifikation. In das Superfinale hatten es die Teams aus Köln, Hannover, Zweibrücken und Wuppertal geschafft. Lange Zeit zum atmen und verschnaufen blieb den Teams jedoch nicht. Nach Bekanntgabe der Ergebnisse mussten die Teams sehr schnell ihre 4 Endgegner festlegen, die für sie die Punkte in der Finalshow einholen sollten. Schnell wurde noch taktiert und eine Strategie ausgearbeitet für das von Jonas und Tobi akribisch vorbereitete Finale.

Um 20.25 gab es kein Halten mehr. Was sich danach in der Halle abgespielt hat wird Geschichte schreiben in Deutschland. An 6 Finalbouldern mussten die Endgegner in einer schnellen Show zeigen was sie drauf haben. Angepeitscht und angeschrieen von ca. 300 Fans in der Halle ging es in den Endkampf. Als Gregor Jäger, als ältester Starter in seinem letzten Versuch war, hielt es die Zuschauer nicht mehr auf den Sitzplätzen. Die Lautstärke erreichte neue Dimensionen und muss zu enormen Rücken- und Aufwind bei Gregor geführt haben.

Die ganze Show fand in dem Hangelboulder an beweglichen und frei hängenden Elementen seinen Höhepunkt. Die Begeisterung kannte keine Grenzen als Felix aus Hannover, mit Krampf im Finger, einarmig hängend, von Gregor Jäger behandelt wurde. Der Fairplaypreis geht definitiv nach Köln.

Am Ende siegte das Team aus Wuppertal vor Hannover (Durchschnittsalter 17,25 Jahre und Zweibrücken. Köln belegte verletzungsgeschwächt den 4. Platz. Die Party danach ging bis 3.30 Uhr und die feiernden Berliner aus dem Kegel (5. Platz) wurden sprichwörtlich als letzte aus der Halle gekegelt.

Jetzt schauen wir schon nach vorne und planen die Hardmoves Boulderleague 2011. Ein solch großartiger Event schreit nach Fortsetzung und internationalem Format. Endergebnis Hardmoves Boulderleague