Fast 90 Teilnehmer machten den Auftakt zum DAV-Bouldercup am vergangenen Sonntag auf der Münchner Ispo zum best besuchten DAV Boulderwettkampf bislang.

Ispo Bouldercup bricht alle Rekorde

Dementsprechend eng ging es auf den brandneuen Matten des DAV-Sponsors bänfer zu: Die 13 Damen und weit über 70 Herren mussten Schlange stehen, um in den vier Bouldern der offenen Qulifikation ihre Versuche zu setzen.

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Fotos: © Andi Dick, DAV

Chalkschwaden und gestählte Athletenkörper
Während der zweieinhalb Stunden, die ihnen dafür zur Verfügung standen, waberten Chalkschwaden und wilde Schreie durch die Halle A6 der Ispo –  so entwickelte sich der Bouldercup zu einem echten Zuschauermagneten – auch viele „Kletterlaien“ waren sichtlich beeindruckt von den artistischen Moves und den gestählten Körpern der deutschen Boulderelite, die in den neuen orangenen Cup-Leibchen von VauDe schon von weitem zu erkennen waren.

Nachdem sich der Magnesianebel wieder etwas verzogen hatte, standen schließlich 20 Halbfinalisten bei den Herren fest; die Damen konnten geschlossen eine Runde weiter ziehen. Das Starterfeld bei den Herren war nicht nur zahlenmäßig sondern auch kräftetechnisch sehr stark, so dass einige potentielle Halbfinalkandidaten enttäuscht in die Zuschauerränge wechseln mussten.

Auch auf der Ispo wurde wieder klar: Beim Bouldern entscheidet oft der ominöse „Liegt – mir – Faktor“ über Erfolg oder Misserfolg; außerdem bedeutet ein Versuch in einem Boulder mehr oftmals schon, dass man etliche Plätze nach hinten durchgereicht wird.

Die besten 6 werden ausgesiebt
Die verbliebenen Boulderer  mussten sich nun den 4 Halbfinalbouldern des Routenbauertrios Timo Preussler, Andreas Bindhammer und Dirk Uhlig stellen, die beim Schrauben einen sehr guten Riecher bewiesen hatten und das Starterfeld hervorragend aussortierten.

Die besten 6 Damen und Herren sollten schließlich ins Finale einziehen: Bei den Herren waren dies Andre Borowka, Sercan Ercan, Peter Würth, Markus Hoppe und die beiden Jung-Brothers Markus & Daniel; bei den Damen blieben Angelica Lind, Ines Bischoff, Milena Krämer, Julia Winter, Luisa Neumärker und Natalie Sailer übrig.