IFSCIn jeweils sehr spannenden und vor allem hochklassigen Wettkämpfen setzten sich Juliette Danion (FRA) bei den Damen und David Lama (AUT) bei den Herren durch. Der Sieg der beiden ist sicherlich keine Überraschung; war doch Juliette 2006 Weltcupzweite im Bouldern. Der junge David Lama zeigte 2006 immer wieder, dass der er keinerlei Anpassungsschwierigkeiten bei den Herren hat: er gewann 2006 mehrere Sportkletter-Weltcups sowie seinen allerersten Boulderweltcup im heimischen Hall/Tirol.

Die weiteren Plätze bei den Damen belegten die amtierende Weltmeisterin Olga Shalagina (UKR) vor ihrer Landsfrau Olga Bezhko. Bei den Herren gewann der Finne Nalle Hukkataival knapp Silber vor Tomas Mrazek (CZE).

Deutsche Herren im Mittelfeld

Der DAV hatte vier Herren nominiert: Markus Hoppe (SBB), Jonas Baumann (Wuppertal), Aric Merz (Schwäbisch Gmünd) und Peter Würth (Ludwigshafen). Nachdem es in der Qualifikationsrunde sehr knapp herging, schaffte leider keiner der Deutschen Herren den Einzug ins Halbfinale. Trotz guter Leistung wurde Markus Hoppe 23., Jonas Baumann 37., Aric Merz 47. sowie Peter Würth 49. Ähnliche Schicksale erlebten andere Bouldergrößen wie Kilian Fischhuber (AUT) als 23. oder auch der Pole Tomasz Oleksy als 22.

Bundestrainer Christoph Finkel meint dazu: „ Eine EM ist natürlich schon wichtig, aber unser Fokus liegt auf dem Weltcup, der in Erlangen los geht. Die Jungs haben ihre Aufgabe gut erledigt, es ging sehr knapp zu in der Qualifikation. Die Leistungsdichte und –qualität ist extrem hoch, wie die Wertungen zeigen.“

Siehe auch:
www.ifsc-climbing.org
www.alpenverein.de