Am Sonntag, den 01. Februar fand auf der ISPO in München der erste von drei Wettkämpfen des DAV SALOMON Bouldercups statt. Nicht weniger als 50 Herren und 15 Damen gingen an den Start – wahrscheinlich ein neuer Teilnahmerekord. Überraschung vor allem bei den Damen – zum einen traten Katrin Sedlmayer und Tanja Bauer mal wieder bei einem Wettkampf an, nachdem Sie einige Zeit ausgesetzt hatten und zum anderen gab es auch ein Wiedersehen mit der lange verletzten Ameli Haager, über deren Genesung sich sicherlich viele gefreut haben. Leider gab es kein gemeinsames Auftreten mit ihrer Zwillingsschwester Nikki 🙁

Viel zu tun also für die Routenbauer, die Organisatoren, die Schiedsrichter und die vielen Helfer. Den Anfang machten die Herren, die in der offenen Qualifikation um die raren Halbfinalplätze an 5 Bouldern zu kämpfen hatten. Die Matten waren dabei mit Wettkämpfern fast schon zu voll, aber dadurch ließ sich keiner aus der Ruhe bringen. Am Ende blieben bei den Herren 20 Teilnehmer übrig, die sich im anschließenden Halbfinale auf sechs reduzierten.

Das Finale gestaltete sich durch einfalls- und abwechslungsreiche Boulder der Routenbauer Christoph Finkel und Vorjahressieger Timo Preussler als sehr spannend. Am Ende hatte Karsten Borowka durch seine Beständigkeit die Nase vorn und belegte vor Peter Würth und seinem jüngeren Bruder Andre den ersten Platz. Auf den weiteren Plätzen reihten sich Tom Brenzinger, Christian Benk und Lars Bell ein.

Bei den Damen gab es nur zwei Runden – die Qualifikation und das Finale. In der Quali lief es für 13 der 15 Damen einfach zu gut, da sie sämtliche Boulder im ersten Versuch klettern konnten. Da hatte man das Niveau anscheinend etwas unterschätzt. Durch das Sieb fielen einzig Barbara Mittlmeier und Nadine Ruh.  Dafür legten die Routenbauer im anstehenden Finale etwas mehr Kohlen aufs Feuer, was Katrin Sedlmayer am besten für sich nutzen konnte. Gewohnt stark und souverän präsentierte sie sich und gewann diese Auftaktveranstaltung verdient. Kurios ging es auf dem zweiten Platz zu – den mussten sich vier Damen teilen – Ameli Haager, Lisa Knoche, Sonja Schade und Sarah Seeger.

Bis auf den Damenquali-Patzer eine schöne Veranstaltung, wenngleich das „Fachpublikum“ auf der Messe ein wenig mehr hätte mitgehen können – trotz Fabis' Bemühungen war da kaum etwas zu holen. Erfreulich: Die hervorragend vom DAV organisierte Veranstaltung ging extrem pünktlich zu Ende, sodass es noch ein schönes und zeitiges „Get Together“ gab.

Sämtliche Ergebnisse findet ihr wie immer auf www.digitalrock.de

Die nächsten Wettkämpfe:
21.02.:   Leipzig
20.03.:   Berchtesgaden

Siehe auch:
www.alpenverein.de
www.salomon-sports.com
www.klettern.de