Beim einzigen und zugleich letzten Vorstiegsweltcup vor der Kletter-WM in Arco dominieren Österreichs Kletterer beinahe nach Belieben die Halbfinalrunde.

Leadweltcup 2011: ÖWK-AthletInnen dominieren das Halbfinale in Chamonix

Jakob Schubert  bei den Herren sowie bei den Damen Angela Eiter, Katharina Posch und Christine Schranz (alle drei ex aequo) schaffen in Führung liegend den Einzug in den Finaldurchgang (heute Abend ab 20.00 Uhr bzw. 21.30 Uhr)

Fotostrecke: Leadweltcup 2011 in Chamonix

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Fotos: © Heiko Wilhelm (OeWK)

Die ÖWK-Athlet/innen konnten im heutigen Halbfinale, welches aufgrund von schlechten Wettervorhersagen bereits am Vormittag über die Bühne ging, beinahe nahtlos an die gestrigen Qualifikationsleistungen anknüpfen.

Bei den Herren konnte Jakob Schubert als einziger Halbfinalist die Route bis zum Top klettern und gilt somit im abendlichen Finale (ab 20 Uhr) neben Europameister Julian Ramon Puigblanque aus Spanien als großer Favorit. Ebenfalls restlos überzeugen konnte Junioren-Europameister Mario Lechner. Der junge Tiroler konnte sich im Halbfinale vom 17. auf den 12. Platz nach vorne schieben und scheint ebenfalls wie Schubert bereits in optimaler WM-Form zu sein.

Bei den Damen schafften mit Angela Eiter, Katharina Posch und Christine Schranz drei von sieben ÖWK-Athletinnen in Führung liegend den Sprung ins Finale der besten acht Damen (Finale heute ab 21.30 Uhr). WM-Titelverteidigerin Johanna Ernst (Platz 11) verpasste ebenfalls wie Magdalena Röck (Platz 13) knapp den Finaleinzug. Barbara Bacher konnte sich vom 17. auf den 14. Platz verbessern und Christina Stütz vom 23. auf den 19. Platz.

Stimmen zum Halbfinale:

Teamcoach Heiko Wilhelm
"Mir bleibt eigentlich nur dem gesamten Team zu gratulieren. Ich bin selbst beeindruckt, wie geschlossen stark sich unser Team so kurz vor der WM präsentiert."

Jakob Schubert:
"Ich freu mich einfach nur Vollgas. Egal wie´s heut Abend im Finale läuft, ich hab jetzt die Bestätigung dass ich voll dabei bin und in Arco um den WM-Titel klettern kann. Der Finaleinzug ist die Bestätigung, dass ich die Trainingsform auch im Wettkampf bringen kann!"