Die schwersten Eistouren der Welt befinden sich in Österreich,genauer gesagt in Tirol am Pitztaler Gletscher. Die dort situierte, extrem überhängende Eishöhle lässt das Klettern von unvergleichlichen und für einen Laien unnachvollziehbaren Schwierigkeiten zu.

Alljährlich zu Beginn der Wettkampfsaison gibt sich dort die Elite der Wettkampfszene ein gemeinsames Stelldichein. Wochenende für Wochenende pickeln sich die Eiscracks auf der Jagd nach immer unvorstellbareren Schwierigkeiten die festgefrorene Materie empor. Heuer bildete  das diffizilste und  somit begehrenswerteste Jagdobjekt eine  auf etwa 18 Metern Länge rund 16 Meter ausladende Tour, die vom Eiskletterweltmeister Harry Berger eingerichtet worden war und bisher nur vom Tiroler

Markus Bendler bezwungen werden konnte. Die Bewertung von „Eisbär“ liegt etwa bei GI 13. Das Kürzel GI bedeutet Glacier Ice und die Zahl dahinter gründet auf einem Bewertungsvergleich mit den derzeit härtesten Mixedrouten, die bei M12 siedeln. Dass diese Bewertung nicht an den Haaren herbeigezogen ist, beweisen die Einschätzungen der anderen Ausnahmeathleten sowie Markus' Leistungen im Mixedklettern.( …zu seinen M-Erfolgen bald mehr…)

Leider ist das Dasein dieser spektakulären Routen von äußerst kurzer Dauer, denn zur sommerlichen Urlaubszeit vertschüssen sich die harten Züge meerwärts.

Siehe auch:
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