Siehe auch:
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Text geändert am 25.09.2003

1998 endeckte der englische Kletterer Jerry Moffat das Boulderproblem im Zillertal. Seitdem trotze es allen Versuchen. Einige namhafte Klettergrössen versuchten sich daran, aber die Jahre verstrichen.

Bereits im Frühjahr projektierte Markus den im Wald, oberhalb von Ginzing gelegenen Boulder. Wegen der sommerlichen Temperaturen musste das Projekt auf den Herbst verschoben werden. Nach ziemlich genau 5 Jahren war es am 19. September dann soweit. Am Vortag tropfte Markus schon dreimal am letzten Zug von „Jerrys Projekt“ wie seit 1998 genannt wurde ab. Markus Bewertungsvorschlag für den Incubator lautet 8b, die endgültige Bewertung soll anhand von Wiederholern ermittelt werden.

Potenzielle Wiederholer erwartet beim ersten Move gleich einer der Schlüsselzüge, ein extrem pressiger Zug der in Sachen Körperspannung so einiges abverlangt. Nach ein paar weiteren humanen Zügen gehts beim siebten Zug nochmal so richtig zur Sache, ein extrem weiter Zug von einem schlechten Seitgriff hoch zu einer abschüssigen Leiste, hier heisst es nochmal Spannung halten und nach rechts zum Ausstiegshenkel schnappen.

Good Luck!

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TIPP DER REDAKTION

DAV Bergunfallstatistik 2016/17 (c) DAV/Wolfgang Ehn

So gering war das Risiko noch nie, beim Bergsport tödlich zu verunglücken. In den Jahren 2016 und 2017 sind insgesamt 71 DAV-Mitglieder in den Bergen ums Leben gekommen, das entspricht einem Rückgang um 28% im Vergleich zum Berichtszeitraum davor.