Ähnliche Ausgangslage bei den Damen: Sowohl Johanna Ernst (A) als auch die Slowenin Maja Vidmar hatten noch Aussichten auf den Gesamtsieg – rechnerisch ebenso noch die Koreanerin Jain Kim. Aber weder die Österreicherin noch Vidmar spielten im Finale den ganz großen Trumpf aus:

Fotostrecke: Weltcupfinale im slowenischen Kranj 2009

Fotos: © Heiko Wilhelm

Mit Mina Markovic war es eine weitere Slowenin, die vor heimischer Kulisse das Rennen vor der Japanerin Akiyo Noguchi machte – Ernst musste sich mit Rang drei begnügen; Vidmar wurde gar nur Achte.

Damit wurde auch noch das Gesamt-Klassement neu geordnet: Johanna Ernst reichten die Punkte für Platz drei für den erneuten Gewinn des Gesamtweltcups nach 2008 – auch bei den Damen siegte Damit erneut Jugend gegen Erfahrung. Durch ihren achten Platz rutschte Vidmar in der Gesamtwertung noch auf Rang drei ab, der Koreanerin Jain Kim reichte Platz sechs für den dritten Rang in der Gesamtwertung.Die einzige deutsche Frau im Bunde, Juliane Wurm, hatte nach zwei Topbegehungen der Qualifikationsrouten im Halbfinale leider ein Quäntchen zu wenig Glück und landete immerhin noch auf einem respektablen 15. Platz. – für sie wären es noch vier Züge ins Finale gewesen. Für die deutsche Meisterin bedeutete ihr 15. Platz am Ende Rang 21 in der Weltcup-Gesamtwertung.

Den Kombinationsweltcup Lead/Bouldern sicherte sich die Japanerin Akiyo Noguchi vor der Koreanerin Jain Kim und Johanna Ernst.

Aus deutscher Sicht gab es in der Weltcup-Saison 2009 vor allem die Erfolge von Thomas “Shorty” Tauporn zu vermelden: Mit konstanten Leistungen im Bereich der Top 10 und seinem vierten Platz vom Weltcup in Brünn zeigte er, dass er in der absoluten Weltspitze angekommen ist und auch eine komplette Saison in diesem Bereich klettern kann.

Sein abschließender achter Platz im Gesamtweltcup ist verdienter Lohn für eine durchweg gute Saison und hoffentlich weiterer Ansporn für das nächste Jahr – wenn die Podien der Weltcups rufen.