Derzeit
kann man sich wirklich nur fragen, was denn die österreichischen
Wettkämpfer zum Frühstück futtern. Beim Weltcup in
österreichischen Imst, der am vergangenen Wochenende stattfand,
präsentierten sich die KlettererInnen aus unserem südlichen
Nachbarland jedenfalls in Topform. So konnten sich mit Angela Eiter und Bettina Schöpf nicht nur erstmals zwei Österreicherinnen Platz 1 und 2 bei einem Weltcup vor der Belgierin Muriel Sarkany und der Französin Sandrine Levet sichern, sondern mit Anna Stöhr und Katharina Saurwein
schafften es noch zwei weitere Landsfrauen unter die ersten sechs des
Wettkampfs. So etwas kennt man eigentlich nur in französischer
Ausprägung… Die deutschen Damen konnten sich leider nicht so
weit vorne platzieren. Damaris Knorr landete auf Rang 24, Lisa Knoche 2 Plätze dahinter und Nadine Ruh beendete den Wettkampf als 32te.

Bei den Herren war mit Kilian Fischhuber
– dem Boulderweltcup Gewinner und 8c-Flasher – auch ein
Österreicher ganz vorne dabei. Ihm langte es mit Rang 4 zwar nicht
ganz aufs „Stockerl“, doch sicherlich war Kilian mit seiner Leistung
ebenfalls sehr zufrieden. Den Sieg schaukelte der Franzose Alexandre Chabot vor dem Tschechen Tomas Mrazek und Schweizer Cedric Lachat nach Hause. Und wo waren die deutschen Herren? Leider auch nicht unter den TOP 10 zu finden. Andreas und Christian Bindhammer landeten (brüderlich) auf Rang 18 und 19, Andre Borowka, der Sieger des ersten Deutschlandcups in Berlin, gelang ein 36ter Platz, Tobias Gartmann ein 44ter Platz und Philipp Magin musste sich mit Rang 63 bescheiden.

Die nächste Station des Weltcups befindet sich in Chamonix (Mitte
Juli). Zuvor wird es aber noch bei den Europameisterschaften spannend,
die Ende Juni im italienischen Lecco stattfinden. Hoffen wir, dass bei
einem dieser Termine unsere deutschen StarterInnen mal zeigen
können, was in ihnen steckt…

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