Rekorde an den höchsten Bergen der Welt beim 10. Bergfilm- und Diafestival in Berchtesgaden. Rekorde in der Todeszone präsentiert die Jubiläums-BERGinale von 13. bis 19. März.

So gibt sich Gipfelstürmer  Hans Kammerlander bei dem von den Kinobetreibern Hans und Martina Klegraefe zusammen mit der DAV-Sektion Berchtesgaden zum 10. Mal veranstalteten Bergfilm- und Diafestival im Kur- und Kongresshaus Berchtesgaden genauso die Ehre wie Achttausender-Speed-Besteiger Benedikt Böhm oder der Kufsteiner Bergführer Georg Kronthaler. Dem gelang es  in einer Aufsehen erregenden Aktion, zusammen mit Freunden und leistungsstarken Hochträgern die Leiche seines am Broad Peak verstorbenen Bruders Markus Kronthaler aus der Todeszone zu bergen.

Bei seinem bereits dritten BERGinale-Auftritt wird Hans Kammerlander seinen aktuellen Vortrag „Am seidenen Faden“ präsentieren. Darin geht es um die Erstbesteigung des Siebentausenders Jasemba in Nepal. Als Mitveranstalter tritt hier der Nationalpark Berchtesgaden auf, der in diesem Jahr sein 30-jähriges Bestehen feiert. Nicht weniger spannend wird es, wenn Benedikt Böhm unter dem Titel „Kampf gegen die Zeit“ auf Vermittlung von Sport Babel in Berchtesgaden von spektakulären Speedbesteigungen an den höchsten Bergen der Welt berichtet.

Momente voller Emotionen erleben die BERGinale-Besucher beim Vortrag von Georg Kronthaler. Er zeigt die Langfassung des kürzlich auf Pro 7 gesendeten Dokumentafilms „Grab in eisigen Höhen – Bergung aus der Todeszone“. Der Kufsteiner schaffte es in diesem Sommer, zusammen mit den Bergführern Stefan Lackner und Paul Koller sowie sechs einheimischen Hochträgern, die Leiche seines im Jahr zuvor auf dem Broad Peak verstorbenen Bruders vom Gipfel zu bergen. Eine Aktion mit fast übermenschlicher Anstrengung, die weltweit auf Beachtung stieß. Es war das erste Mal, dass eine Bergung aus der Todeszone gelang.