Am
Samstag den 15.01.05 fanden sich in der Kletterhalle High Hill 46 Kletterer zum long
distance Marathonklettern der No Pain Crew zusammen. In 23 Seilschaften
aufgeteilt hatten sie das Ziel möglichst viele Klettermeter
innerhalb von 12 Stunden für ihre Seilschaft zu erklettern. Soviel
sei im voraus gesagt es wurden insgesamt  41824 m geklettert. An
diesem Abend war es aber nicht nur das Ziel möglichst viele
Klettermeter zu bezwingen sondern Waisenkindern in Uganda ein Dach
über dem Kopf zu geben und eine Schulausbildung zu
ermöglichen.

Dieses Interesse das Sanyu Babies Waisenhaus zu unterstützen
entstand aus schon vorangegangen Aktionen in der Kletterhalle High
Hill. Durch die Hilfe von Sponsoren wie dem Möbelhaus Finke,
Terracamp, Alan Electronics, High Hill, Bäckerei Schrunz und der
Ateliergemeinschaft 2Eck die großzügig Sachpreise,
Verpflegung und ihre Erfahrung in Sachen Werbung zur Verfügung
gestellt haben konnte ein Erlös von 500 EUR zugunsten des
Waisenhauses erreicht werden.

Die besondere und einmalige Wettkampfform macht es Kletterern jeden
Leistungsstandes möglich an diesem Event mit einer Siegchance
teilzunehmen, da nicht diejenigen gewinnen, die in den höchsten
Schwierigkeitsgraden klettern sondern allein die Ausdauer über
Sieg und Niederlage entscheiden. Gewertet wurde in zwei nicht von
einander getrennten Kategorien. In der ersten Kategorie, in der
ausschließlich die Klettermeter addiert wurden gewann die
Seilschaft D. Oberbeck/G. Neumann (4035m) vor den Seilschaften M.
Löbbing/M. Gouw (3484m) und S. Hellmann/M. Klävers (3455m).

In der zweiten Kategorie wurde der Schwierigkeitsgrad als Multiplikator
zu den jeweiligen Klettermetern in die Wertung mit einbezogen. Hier
setzte sich die Seilschaft S. Junker/A. Hemesath (18172,2 Punkte) vor
den Seilschaften D. Oberbeck/G. Neumann (17621,6 Punkte) und S.
Hellmann/M. Klävers (17316,8 Punkte) durch.

Das Starterfeld zog sich durch alle Altersklassen und auch die
Anreisewege waren nicht zu verachten. So zog es auch 3 Seilschaften aus
dem über 450 km entfernten Premnitz (Brb.) nach Münster um
einen Teil zu den 3885 erkletterten Routen beizusteuern.

Abschließend kann man also sagen, dass dieses Event den Grundsatz
zu helfen mit einer großen Portion Spaß und sportlichem
Ergeiz in für den Klettersport einzigartigen Art und Weise vereint
hat.

Siehe auch:
www.no-pain-crew.de