Felix Knaub in „Slimline“ (10-)
Im dritten Versuch
gelang dem elfjährigen Felix Knaub nach einem Tag ausbouldern am
16.09.2003 der erfolgreiche Durchstieg von Witchcraft (10-) im Ailsbachtal in der Fränkischen Schweiz.

Im ersten Versuch ging ihm am fünften Haken die Kraft aus und er
tropfte ab. Im zweiten Versuch ließ er den fünften Haken
aus, aber die blendende Sonne stoppte ihn an der Schlüsselstelle.
So wurde eine Zwangspause von einer Stunde eingelegt, um dann endlich
im dritten Versuch erfolgreich die Umlenkung zu klippen.

Jürgen Knaub

Anmerkungen vom webmaster
Ich brauche mal eure Hilfe, da ich die Situation nicht einschätzen kann.
Wir kennen noch von seinerzeit die Leistungen eines Chris Lindner aus
den USA oder neuerdings die von David Lama oder eben das aktuelle
Beispiel von Felix Knaub. Alles „Kinder“, die schwierigste Klettereien
bewältigen. Nun würde ich gerne von euch wissen, wie ihr
grundsätzlich über die Veröffentlichung von solchen
Leistungen denkt.

Regt ihr euch also darüber auf, dass durch eine Publizierung bei
Kindern (und/oder Eltern) ein falscher Ehrgeiz geweckt wird und dass
dadurch die Kinder unter Leistungsdruck gesetzt werden oder sich auch
einfach „nur“ Verletzungen zufügen (Stichwort: beschädigte
Wachstumsfugen in den Fingern) oder meint ihr, dass diese News auf
jeden Fall gebracht werden sollten, da jeder eigenverantwortlich
handeln muss?

Ich bin hier wirklich in der Zwickmühle und bitte euch daher eure
Meinung zu diesem Thema möglichst fundiert kundzutun.
Merci!