Berg.Welten, der Reisejournalismuspreis der Tirol Werbung, suchte die beste Bergfotografie der letzten 5 Jahre – mit folgenden Rahmenbedingungen: Um die Verbindung zum Reisejournalismuspreis der Tirol Werbung zu wahren, wurden all jene deutschsprachigen Medien angeschrieben, die alljährlich bei Berg.Welten zur Nominierung eingeladen werden. Sie konnten die besten Fotos, die in den vergangenen 5 Jahren erschienen, nominieren.

Eine speziell zusammengesetzte Fachjury mit Jutta Janßen (Art Direktorin von National Geographic Deutschland), dem Alpinfotografen Bernd Ritschel und Mario Eckmaier, dem Werbeleiter der Tirol Werbung, bewertete und wählte aus.

Stein hat ZeitStein hat ZeitStein hat ZeitStein hat Zeit

1. Platz: Gerhard Heidorn
„Stein hat Zeit“, Peak am 23.9.2004

Gerd HeidornNeben dem Biologiestudium in Hannover widmete er sich der Fotografie. Als immer mehr Bilder von ihm in Tageszeitungen gedruckt wurden, stellte er sich die Frage nach den Prioritäten. Die Leidenschaft setzte sich durch und er begann als freier Mitarbeiter bei der Hannoverschen-Allgemeinen-Zeitung. Für die Agentur Reuters deckte er die international wichtigen Ereignisse ab.

Der Wechsel nach München, in die Nähe der Berge, veränderte sein Tätigkeitsfeld. Auftraggeber waren jetzt Magazine und Illustrierte, seine Schwerpunkte Reportagen und Portraits. Hinzu kam die Berg-, und Reisefotografie, wobei ihn besonders Asien und die buddhistische Kultur faszinierten. Als Kletterer ist er in der Lage dort Fotos zu machen, wo die meisten nicht mehr hinkommen.

Reisen führten ihn in alle Welt und er nahm an einigen Expeditionen teil. Von der Arktis bis in die Antarktis, mit Segeljacht, Seekajak, im Wildwasser oder auf hohe Berge. Unter extremen Bedingungen noch auf den Auslöser zu drücken, ist die Voraussetzung für seine eindrucksvollen Bilder. Heute lebt er in Süddeutschland mit Blick aufs Gebirge.

„Stein hat Zeit”
Eine in Peak erschienene Reportage über „Affen, Steinböcke, Schürzenjäger“ schildert eine ungewöhnliche Bergerfahrung im Zillertal. Die Fotos von Gerhard Heidorn stießen bei der Jury auf einhellige Begeisterung: „Grandiose Inszenierung“, „als komplette Reportage faszinierend, aber auch einzelne Aufnahmen sind exzellent“, eine „Mischung aus Emotion, Details und Gesamtansichten“.

Siehe auch:
www.bergwelten.at