Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der DAV Werkstatt 2015 (c) Marco Kost
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der DAV Werkstatt 2015 (c) Marco Kost

Unter dem Titel „Herausforderung Vielfalt“ diskutierten sie über die ganz großen Themen, die derzeit und in den nächsten Jahren für den DAV wichtig sind.

In seiner Abschluss-Rede brachte DAV-Vizepräsident Ludwig Wucherpfennig seine Zufriedenheit mit der Veranstaltung zum Ausdruck:

„Mein Dank gilt allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern für die engagierten und sachkundigen Diskussionen. Die erste DAV-Werkstatt war ein inspirierender Ort des Meinungsaustausches und wertvolles Instrument zur Meinungsbildung im Deutschen Alpenverein.“

Fotostrecke: DAV-Werkstatt 2015 in Würzburg

Ein großes „Ja“

Drei große Themenkomplexe standen in Würzburg auf der Tagesordnung: Das Mitgliederwachstum, die Positionierung des DAV als Bergsport- und Naturschutzverband sowie die Doppelbelastung vieler Sektionen mit Kletterhallen und Berghütten. Bei aller Breite, in der die Debatten geführt worden sind, stand am Schluss doch ein großes „Ja“ als gemeinsames Ergebnis über allen drei Themen:

  • Ja, wir begrüßen das Wachstum des DAV und begreifen es als Chance auf politische und gesellschaftliche Mitsprache.
  • Ja, wir wollen unsere Hütten flächendeckend erhalten und betreiben, und wir wollen gleichzeitig das Indoor-Klettern voranbringen.
  • Und ja, wir stehen zu unserer Dualität als Bergsport- und Naturschutzverband und begreifen diese Doppelrolle als ureigensten Charakterzug und Alleinstellungsmerkmal des DAV.

Vorbereitung für wichtige Entscheidungen

Bindend sind die Ergebnisse der Würzburger Debatten für den Verband nicht. Die DAV-Werkstatt ist nämlich nicht als Entscheidungsinstrument angelegt, sondern soll die verbandsinterne Kommunikation gewährleisten, als Stimmungsbarometer fungieren und Hinweise für Entscheidungen der Gremien geben.

Die Hauptversammlung, das höchste Gremium des DAV, tagt im November dieses Jahres in Hamburg, und dort sollen die Delegierten die Mehrjahresplanung 2016-19 beschließen. Insofern kam Würzburg genau zur richtigen Zeit.

Das Instrument der DAV-Werkstatt wurde auf der Hauptversammlung 2013 in Neu-Ulm im Rahmen des „Strukturkonzepts 2020“ beschlossen und soll künftig alle zwei Jahre stattfinden.