Preise beim Filmfest St. Anton für "Playing Gravity" von Samuel Gyger und für "The Spirit of Mountainsports" von Hannes Mair und Ulrich Steinlechner.

Das Filmfest St. Anton ging am Samstag, den 30.8. mit der Verleihung der Preise zu Ende. Der von den Arlberger Bergbahnen gestiftete Spezialpreis des Filmfestes wurde geteilt und ging an den Schweizer Samuel Gyger für "Playing Gravity" und die Tiroler Hannes Mair und Ulrich Steinlechner für "The Spirit of Mountainsports".


Preisverleihung beim Filmfest St. Anton, von links nach rechts: Filmfest-Leiter Stefan König, Moderator Bernd Zangerl, die Preisträger Hannes Mair und Samuel Gyger, Moderatorin Kathi König und Tourismusdirektor Martin Ebster

Playing Gravity zeigt in traumhaft schönen Bildern extreme Snowboardbefahrungen in Alaska und Gleitschirmabenteuer in all den Facetten, die dieser Sport inzwischen zu bieten hat. Die Akteure in dem Film zählen in ihrem Bereich zu den Besten der Welt und ungeachtet der Extremheit und Gefährlichkeit ihrer Abenteuer vermittelt der Film ein Gefühl von Leichtigkeit und Unbeschwertheit ihres Tuns.Inhaltlich wie von der formalen Machart und der technischen Qualität ist "Playing Gravity" ein sehr außergewöhnlicher Film des Genres und war in St. Anton auch in der Gunst des Publikums ganz vorne (Publikumspreis 2008).

Hannes Mair führt in "The Spirit of Mountainsports" die Vielfalt des Extremsports im Gebirge vor. Der Film stellt Bouldern, Alpinismus, Basejumping, Sportklettern und Snowboarden ins Zentrum. Spitzenkönner ihres Faches wie Boulder-Welcupsieger Kilian Fischhuber und Snowboarder Flo Örley zeigen das Niveau, auf dem sich diese Sportarten inzwischen befinden und sprechen in dem preisgekrönten Film über den Geist und die Leidenschaft, die sie mit ihrem Tun verbinden.Das Werk ist Hannes Mairs dritter Film, der als Autodidakt begonnen hatte Filme zu machen, um seiner Passion für den Bergsport einen bildhaften Ausdruck geben zu können.

Mit speziellen Erwähnungen wurden die Filme "Free to Be" von Harry Putz und Alexander Kaiser und "Einer trägt des anderen Last" von Sylvia Rothe ausgezeichnet.