Sie
heißen Bronx Rock, No Limit oder Extrem – umgebaute Fabrik- und
Sporthallen, in denen man unabhängig vom Wetter die Wände
hochklettern kann. 20 dieser Indoor-Anlagen für Kletterer hat die
Stiftung Warentest jetzt auf Attraktivität, Sicherheit und Service
geprüft. Drei Hallen erhielten aufgrund unzureichender
Sicherheitsaspekte ein „ausreichend“, nur sechs Hallen waren „gut“. Die
genauen Ergebnisse finden sich in der September-Ausgabe der Zeitschrift
test.

Große Kletterflächen, eine Vielzahl an Routen,
unterschiedliche Schwierigkeitsgrade, eine Vielfalt an Griffen und
Wandstrukturen sowie gute Trainingsmöglichkeiten zeichnen „gute“
Hallen aus. Die besten Indoor-Kletteranlagen sind die DAV Kletteranlage
in München
und Magic Mountain in Berlin, ergab der Test. Angebote
für Anfänger und Fortgeschrittene und
Ausleihmöglichkeiten für die Ausrüstung sind in allen
Hallen selbstverständlich.

Die Stiftung Warentest kritisiert in ihrer Untersuchung vor allem
mangelhafte Einweisungen, Sicherheitshinweise und Mängel in der
technischen Ausstattung. Beispielsweise wird von den Hallenbetreibern
nur selten vorher abgeklärt, ob und wie gut die Besucher klettern
und vor allem sichern können. In den meisten Hallen müssen
Neukunden zwar eine Einverständniserklärung unterschreiben,
mit der sie die Kletterregeln oder Benutzerordnung anerkennen. Aber in
allen Kletterordnungen fehlten wichtige Sicherheitshinweise. 16-mal
fehlte zum Beispiel der elementare Hinweis, dass eine Hand immer am
Bremsseil sein muss. Weitere Gefahrenquelle: Bodenmatten, die nicht
ausreichend fixiert sind und zwischen denen Lücken klaffen. Denn
so kann ein Sprung auch aus geringer Höhe schnell zu einem
verstauchten Knöchel oder Bänderriss führen.

Ausführliche Informationen zu Kletterhallen finden sich in der September-Ausgabe von test.

Siehe auch:
Artikel bei Stiftung Warentest

Übersichtstabelle bei Stiftung Warentest
Tipps bei Stiftung Warentest
Adressen bei Stiftung Warentest
Artikeldownload bei Stiftung Warentest