VAUDE Film über Produktion in Asien

VAUDE hat einen Film produziert, der Einblick in zwei chinesische Textilbetriebe bietet, mit denen der Outdoor-Ausrüster zusammenarbeitet - das fertige Video ist jetzt auf Youtube und auf der VAUDE Website zu sehen. Als Mitglied der Fair Wear Foundation (FWF) setzt sich VAUDE für faire Arbeitsbedingungen ein und stellt diese transparent dar.

VAUDE Film über Produktion in Asien Mit dem Film möchte das Unternehmen zeigen, wie es in den Produktionsstätten aussieht, wie dort gearbeitet wird und welche globalen Zusammenhänge dahinter stehen. In einem der Werke fand während des Drehs ein Audit der FWF statt, bei dem die Arbeitsbedingungen aufs Strengste geprüft werden – auch hier war die Kamera dabei.

Für VAUDE ist es selbstverständlich, nicht nur am Unternehmenssitz in Tettnang Verantwortung zu übernehmen, sondern auch und gerade dort, wo das Unternehmen weltweit produziert. VAUDE hat sich das Ziel gesetzt, bis 2015 nachhaltigster Outdoor-Ausrüster Europas zu werden. Auf diesem Weg lässt sich VAUDE objektiv messen bzw. bewerten.So legt VAUDE umfangreiches  Datenmaterial zu ökologischen und sozialen Kriterien offen, das im Nachhaltigkeitsbericht veröffentlicht wird. Nun geht das Unternehmen noch einen Schritt weiter und veröffentlicht Filmmaterial aus der Produktion in Asien.

VAUDE – Bekleidungsproduktion in Asien: Fair und verantwortungsvoll

Film-Inhalte

Im Fokus des Films stehen zwei Bekleidungsproduzenten in China. Der Zuschauer gewinnt ein Bild von den dortigen Produktions- und Arbeitsbedingungen, aber auch vom Arbeitsumfeld, z.B. der Kantine oder dem betriebseigenen Tempel. Der Film zeigt auch, wie eines der Werke durch ein Audit des FWF geprüft wird. Dabei nimmt der chinesische Auditor Wincent jeden Winkel der Fabrik unter die Lupe. Ein besonderes Augenmerk liegt auf dem Brandschutz, der in allen Produktionsräumen kontrolliert wird.

Eine weitere FWF-Auditorin, die ihre Berufslaufbahn selbst als chinesische Näherin begann, interviewt die Arbeiterinnen und Arbeiter unter vier Augen, innerhalb und außerhalb des Betriebsgeländes. Auch der chinesische Quality Control Manager Hucky des in Asien ansässigen VAUDE Quality Teams geht im Film seinem Job nach. Antje von Dewitz, Geschäftsführerin VAUDE, und Stefanie Karl, Projektleiterin der Fair Wear Foundation, setzen sich mit den Hintergründen der globalen Produktion auseinander.

Julia Bauer, CSR Kommunikatorin bei VAUDE, die das Filmprojekt geleitet hat: „Es ist ein großer Schritt in Richtung mehr Transparenz, dass wir zeigen, wie die Arbeitsbedingungen bei unseren Produzenten in Asien konkret aussehen. Persönlich habe ich mich sehr gefreut, bei den Dreharbeiten zu erleben, welch hohen Stellenwert soziale Standards und faire Arbeitsbedingungen bei VAUDE tatsächlich haben.“

Hintergrund

VAUDE ist seit 2010 Mitglied der FWF. Es ist die strengste unabhängige non-profit Organisation, die das Ziel verfolgt, weltweit die Arbeitsbedingungen in der Textil-Industrie zu verbessern. Die Stiftung wird als Multi-Stakeholder Initiative von vielen Nichtregierungsorganisationen, Gewerkschaften und Verbänden der Textilindustrie getragen. Durch die Mitgliedschaft bei der FWF und die damit verbundene intensive Zusammenarbeit mit den Produktionsbetrieben verdeutlicht VAUDE sein Verantwortungsbewusstsein für alle Menschen, die mit dem Familienunternehmen verbunden sind.

Die FWF überprüft, ob die internationalen Standards für sozial gerechte Arbeitsbedingungen eingehalten werden. Sie begutachtet sowohl die organisatorischen Voraussetzungen am Firmensitz in Tettnang als auch die Arbeit in den meist asiatischen Produktionsbetrieben.

Als Mitglied verpflichtet sich VAUDE, den strengen Verhaltenskodex (Code of Labour Practices) der FWF einzuhalten. Dies wird durch die FWF regelmäßig mittels Fabrik-Inspektionen und Interviews mit Arbeiterinnen und Arbeitern innerhalb und außerhalb des Fabrikgeländes unter Einbeziehung lokaler Organisationen wie Gewerkschaften, Unternehmensverbänden und Menschenrechtsgruppen überprüft.