Das wichtigste Gremium des DAV tagt jedes Jahr. 2014 trafen sich die Delegierten in Hildesheim (c) DAV
Das wichtigste Gremium des DAV tagt jedes Jahr. 2014 trafen sich die Delegierten in Hildesheim (c) DAV

Gastgeberin der Veranstaltung ist die DAV-Sektion Hamburg und Niederelbe. Auf der Agenda stehen richtungsweisende Entscheidungen für die Entwicklung des Verbandes in den nächsten Jahren.

Themen von Olympia 2020 bis zum Klimaschutz

Insbesondere steht die Mehrjahresplanung 2016 bis 2019 auf der Agenda. Neben einigen vor allem vereinsintern bedeutsamen Themen wollen die Delegierten über die sportpolitischen Schwerpunkte des Verbandes in den nächsten Jahren entscheiden. Im Kern geht es dabei um die Frage, wie der DAV den Breitenbergsport und den Leistungsbergsport vorantreiben soll.

Der Leistungsbergsport steht dabei vor einer ganz aktuellen Herausforderung: Mit einiger Wahrscheinlichkeit wird Klettern in Tokyo 2020 unter den olympischen Disziplinen sein. Ein zweiter großer Themenblock im Rahmen der Mehrjahresplanung ist der Natur- und Umweltschutz. Der Klimaschutz und die Entwicklung nachhaltiger Tourismusformen spielen dabei die größten Rollen.

Neu: der DAV-Preis

Eine Premiere in Hamburg ist die Vergabe des DAV-Preises – und zwar in den beiden Kategorien „Ehrenamt“ und „Sport“. Mit dem Preis sollen Personen, Sektionen oder Gruppierungen des DAV gewürdigt werden, die sich durch außergewöhnliche Leistungen oder Maßnahmen mit Vorbildcharakter im DAV verdient gemacht haben.

Umweltgütesiegel geht an das Ramolhaus

Die Sektion Hamburg und Niederelbe des Deutschen Alpenvereins hat einen Grund mehr zum Feiern: Ihr auf 3006 Metern Höhe in den Ötztaler Alpen (Österreich) gelegenes Ramolhaus erhält im Rahmen der DAV-Hauptversammlung das Umweltgütesiegel der Alpenvereine in Deutschland, Österreich und Südtirol. Insgesamt 112 von insgesamt 588 Alpenvereinshütten tragen nun dieses Siegel.

Wahlen ins Präsidium

Das DAV-Präsidium besteht aus sieben Personen. Im März dieses Jahres haben Dr. Guido Köstermeyer, Franz-Josef van de Loo und Ludwig Wucherpfennig angekündigt, dass sie nicht mehr für ihr Amt als Vizepräsidenten zur Verfügung stehen. Ihre Positionen sind auf der jetzigen Hauptversammlung neu zu besetzen. Dafür haben sich bislang sechs Kandidatinnen und Kandidaten zur Wahl gestellt.