Die Route
„Sportherz“, ein alpiner Sportkletterklassiker am Vorderen
Karlspitzpfeiler wurde  von Martin Grulich, Stefan Geissler und
Walter Wick im Jahre 1985 von oben eingebohrt. Zu viele Bohrhaken,
unsauberer Stil, da nicht von unten erschlossen, das waren die
Kritikpunkte die damals aus der Alpingemeinde häufig
geäussert wurden.

Nichts desto trotz avancierte die herrliche
Wand- und Plattenkletterei des Sportherz binnen kurzem zu einer der
beliebtesten „härteren Unternehmungen“ im Wilden Kaiser. Über
die Jahre sind die alten Bohrhaken sowie zugehörige Laschen
allerdings „etwas“ heruntergekommen.

Der Stand nach der 7. Seillänge des Sportherz bestand bis zur Sanierung in 2004
nur aus einem einzigen der 2,5 cm langen rostigen Kronenbohrdübel!
Vielleicht einer der Gründe für die vielen vorgefundenen Abseilschlingen?

Um die Nerven weiterer Sportherzaspiranten zu schonen ersetzte ein Team
aus Mitgliedern der Sektion Oberland sowie der IG Klettern München
+ Südbayern im Sommer 2004 in Absprache mit Erich
Weißsteiner vom Arbeitskreis Wilder Kaiser die alten Rostlaschen
durch neuzeitliche Klebebohrhaken.

Gedankt sei an dieser Stelle Winni
Kurzeder und Andreas Hofmann von der Sektion Oberland für die zur
Verfügung gestellten Bohrmaschinen sowie der Geschäftsstelle
der Sektion Oberland für die neuen Haken.

Das aktuelle Topo kann
unter www.shb-muc.de/topo-sh.pdf abgerufen werden.

Nils Schützenberger

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Webmaster Martin
bei einer Begehung
von „Sportherz“ 1988