Am 01.10.2015 schrieb der Erlanger Alexander Megos erneut Klettergeschichte, indem er mit seiner Erstbegehung von "Supernova" der Fränkischen Schweiz die erste glatte 11+ bescherte.

Alexander Megos gelingt mit "Supernova" die erste 11+ im Frankejura (c) Julian Söhnlein
Alexander Megos gelingt mit „Supernova“ die erste 11+ im Frankejura (c) Julian Söhnlein

Nach fast einem Dutzend Erstbegehungen in der Fränkischen Schweiz bis 9a+ hat Alex Megos durch seine Begehung von „Supernova“ am Planetarium in der Fränkischen Schweiz nun ein neues Kapitel dieses Klettergebiets aufgeschlagen. Mit einer Bewertung von 11+ (9a+/b) hebt sich diese neue Route von den bis dato härtesten Touren der Region ab, die mit 9a+ bewertet sind.

Zeitgleich soll es sich um die schwierigste Route handeln, die Alex Megos bislang geklettert ist.

Am 01.10.2015 beschrieb Alex seine Erstbegehung auf Facebook mit „steep and hard“ und das scheint die Route auch tatsächlich zu sein. „Supernova“ wurde vor ein paar Jahren von Joshi Schulz eingebohrt, der diese dann jedoch in diesem Jahr an Alex Megos abtrat. Nach 5 Tagen Arbeit konnte Alex dann schließlich dem Umlenker klippen.

Alex berichtete Planetmountain.com:
„Die Route ist steil und hart, aber vor allem handelt es sich um eine super Linie durch einen steilen Bauch an großartigem Fels.  Schwierig vom Anfang bis zum Ende, mit Kratzern, Löchern und einem schwierigen Heelhook. Supernova hat alles zu bieten.“

Patrick Matros äußerte sich bei Frankenjura.com wie folgt zur Neutour:
„Beim Sichern sah es so aus, als ob es ihn am Schlüsselzug fast zerreißt: Der Durchstieg war sicher kein Spaziergang, selbst für Alex nicht! Nur zum Vergleich: die FJ-Toproute ‚The man that follows Hell‘ konnte Alex innerhalb von nicht einmal zwei Stunden klettern.“