Lena Herrmann schrieb bereits mit blutjungen 22 vergangenes Jahr "germanische Sportgeschichte". Denn mit "Battle Cat" gelang es ihr als erste Deutsche eine 8c+ (UIAA 11-/11) in ihrem Heimgebiet, dem nördlichen Frankenjura zu wiederholen.

Lena Herrmann (c) Enrico Haase
Lena Herrmann (c) Enrico Haase

Klar: „Nebenbei“ wurde Lena Herrmann, aufgrund dieses Topniveaus auch zur Lead-Meisterin und punktete bereits in den vergangenen Jahren auch immer wieder bei Wettkämpfen (u.a. Jugendeuropacupsieg).

  • Doch wie „einfach, professionell“ betreibt und lebt die Halbtagsstudentin mit einer „Homebase“ in DER „Kletter-Uni-Stadt“ Bayreuth, ihren Sport?
  • Was heißt es, nur einmal wöchentlich per Private-Coach Ralf Kowalski betreut, fast täglich und oft alleine im Doppelsplit trainierend und mit einem großen Krafttrainingsanteil, sich durch den Trainingswinter zu „pushen“?
  • Wie baute sie, evtl. auch per „Very-old-school Selfmade-Fingerboard“ die evtl. „… stärksten tiefen Fingerbeuger, die er bei einer Frau bisher gesehen hat …“ (O.-Ton Kowalski) auf und jetzt steht sie, im Gegensatz zu den meisten anderen Sportkletterern, auf die klassische Periodisierung und -Trainingslehre?
  • Warum war selbst ein schwerer Schicksalsschlag, der Tod ihres Vaters, für sie kein Grund etwa „konkrete Karrieregedanken zu schwingen“, sondern motivierte sie endgültig zur „Battle Cat“-Begehung und zu einem insgesamt bewussteren Leben?

Alle Antworten live on tape aus einem Exklusivinterview, welches Anfang 2017 via Jürgen Reis geführt wurde. Inkl. Vor- und Abspann und XXL-Gewinnspiel mit Szene-Insider Sven Albinus.

Powerquest Postcast: Lena Herrmann