Alex Megos beim Red Bull Five Blocks 2015 (c) Armin Walcher / Red Bull Content Pool
Alex Megos beim Red Bull Five Blocks 2015 (c) Armin Walcher / Red Bull Content Pool

Die Athleten wagten sich auf Einladung von Bernd Zangerl an fünf ausgewählte Highballs mit bis zu acht Metern Höhe. Die Auszeichnung für die „Best Line/Best Style“ durfte sich am Ende Alexander Megos (GER) mit nach Hause nehmen, zum „Best Team“ wurden Ned Feehally (UK) und Anthony ‚Andy‘ Gullsten (FIN) gekürt.

Von Wieder- und Erstbegehungen

„Zu jung zum sterben“, „Falsche Götter“, „Skiroute 4“, „Double Trouble“ und „Projekt“ – das waren die klingenden Namen der bis zu 8 Meter hohen Highballs, die auf der To-Do Liste der Athleten standen. Neben der Wiederbegehung von „Falsche Götter“ glänzten die Kletterasse auch mit der Erstbegehung des „Projekts“. Obwohl er seit Jahren im Fokus von Bernd Zangerl stand, blieb dieser fotogene Highball mit dem Antlitz eines Dachgiebels bislang noch jungfräulich – beim Red Bull Five Blocks wurde der imposante Fels nun bezwungen.

Fotostrecke: Red Bull Five Blocks 2015

„Das ist ein Highball wie im Bilderbuch“, zeigte sich Alexander Megos begeistert. Aufgrund der kleinen Griffe sowie einem anspruchsvollen Zug in der Mitte war dieser Block nach drei Klettertagen und stark beanspruchter Haut selbst für das deutsche Kletter-Ass kein Spaziergang mehr. Das „Projekt“ bildete den krönenden Abschluss des Red Bull Five Blocks im Silvapark Galtür und ist nach fünf Erstbegehungen auf fünf verschiedenen Lines nun bereit für die offizielle Namenstaufe durch die Erstbegeher.

Come Together der Boulderasse

Die sportliche Challenge auf den herausfordernden Highballs im Silvapark stand für die Athleten zwar im Mittelpunkt, jedoch auch das „Come-together“ im Rahmen des Events. „Ich konnte hier einige Jungs kennenlernen, die ich vorher noch nicht persönlich getroffen habe“, so Ned Feehally (UK). „Es hat großen Spaß gemacht, mit all diesen hervorragenden Athleten die fantastischen Highballs zu bouldern“.

Best Team & Best Line

Selbst wenn der Wettkampfgedanke beim Event in den Hintergrund rückte – für die zehn Boulderspezialisten ging es auch um die Siege in den Wertungen „Best Team“ und „Best Line/Style“. Wer bewältigte die Highballs im schönsten Style und welches Team arbeitete am besten zusammen? Diese Aspekte wurden von Bernd Zangerl und seinem Team von Spottern auf einer Scorecard festgehalten, das Endergebnis fiel äußerst knapp aus.

„Es war eine wirklich schwierige und enge Entscheidung, alle hätten eine Auszeichnung verdient“, zollte Bernd Zangerl den Athleten großen Respekt vor ihren Leistungen auf höchstem Niveau. Die Nase vorne hatte am Ende Alexander Megos (GER), er durfte die Auszeichnung für die „Best Line/Best Style“ mit nach Hause nehmen. Als „Best Team“ überzeugten der Brite Ned Feehally und Anthony ‚Andy‘ Gullsten aus Finnland mit starker Kletterleistung und gleichzeitig hervorstechendem Teamgeist.

Beim Highball Invitational „Red Bull Five Blocks“ vom 6. bis 9. August folgten zehn internationale Top-Boulderer der Einladung von Bernd Zangerl nach Galtür im Tiroler Paznaun. Gemeinsam wagten sie sich in der anspruchsvollsten Disziplin an fünf ausgewählte Highballs mit bis zu acht Metern Höhe und an weitere offene Projekte.

Die Athleten beim Red Bull Five Blocks: David Firnenburg (GER), Alexander Megos (GER), Giuliano Cameroni (SUI), Niccolò Ceria (ITA), Ned Feehally (UK), Anthony ‚Andy‘ Gullsten (FIN), Guntram ‚Gu‘ Jörg (AUT), Rustam Gelmanov (RUS), Sachi Amma (JPN) und Mauro Schwaszta (AUT).

Alle Infos und News zu „Red Bull Five Blocks“ gibt es auf der Event-Homepage unter www.redbull.com/fiveblocks und in den Sozialen Netzwerken unter #rbfiveblocks