Da denkt man sich nix böses und geht an einem langweiligen Nachmittag in die Halle (Fürther Str.) zum Klettern mit ein paar Kumpels. Zum Aufwärmen geht man in den Toprope-Bereich um ein paar Routen zu machen. Da ich zurerst sichern sollte holte ich mein GriGri(scheiß bequemlichkeit)raus und führte das Seil ein, mein Partner stieg in die Route ein und machte sich auf den Weg nach oben.Nach einiger Zeit gesellten sich noch andere Kletterer dazu und begannen mit ihren Vorbereitungen. Da fiel mir einer aus der Gruppe auf der sich mit ganz neuen Methoden der Sicherung beim Topropen beschäftigte. Er knotete doch tätsächlich sein Seil am HMS-Karabiner fest und zog das, durch den nach oben kletternden, schlapp werdende Seil einfach so nach unten, d.h. wäre der Kletterer aus der Route gestürzt wärs ein schöner Fall geworden denn ich glaube nicht das der Sicherer das nach oben schießende Seil mit den Händen entsprechend festgehalten hätte (entstehen schöne Verbrennungen).Nachdem mein Partner wieder sicheren Boden unter den Füßen hatte bin ich zu dem Typen hin und hab ihn ganz freundlich gefragt was er denn da für eine superintelligente Sicherungsmethode benutze. Anwort: „Verpiss dich du Arsch, ich kletter seit Jahren und mach das schon immer so!“ Wow, ich war überwältigt von soviel Charme und versuchte ihm zu erklären was denn da so alles passieren kann. Nachdem er dann noch so einige Aussagen wie vorhin schon geschrieben von sich ließ wars mir dann zu blöd und ich wollte den Wandbetreuer informieren, aber wie es so ist war da natürlich keiner da, auch die oben im Eingangsbereich befindlichen Angestellten interessierte es nicht sonderlich. Das Ende vom Lied war dann das er so weiter machte wie bisher und ich mich wunderte was es für uneinsichtige Idioten auf dieser Welt gibt. Sollte man zumindest in Kletterhallen so eine Art Führerschein vorzeigen müssen der einem die Beherrschung von grundlegenden Sicherungsmethoden bescheinigt???? In Angesicht solcher Beispiele gibts da von mir ein klares JA!!! YMD