Das Saisonhighlight am Eisturm Rabenstein rückt immer näher. In vier Wochen, nämlich vom 29. bis zum 31. Jänner 2016, werden die besten Eiskletterer der Welt im hinteren Passeiertal um Weltcuppunkte kämpfen.

Hee Yong Park bei den Eiskletterweltmeisterschaften 2015 in Rabenstein (c) Harald Wisthaler
Hee Yong Park bei den Eiskletterweltmeisterschaften 2015 in Rabenstein (c) Harald Wisthaler

Noch ist der Eisturm Rabenstein aufgrund der für diese Jahreszeit viel zu milden Temperaturen geschlossen. Doch das dürfte sich schon in den nächsten Tagen ändern.

„In diesen Tagen werden die Temperaturen deutlich fallen. Deshalb können wir endgültig mit der Eisproduktion beginnen. Den Eisturm werden wir – sofern es kalt bleibt – aller Voraussicht nach in der ersten Jännerwoche öffnen. Die Vorbereitungen für den Weltcup laufen hingegen schon seit Wochen auf Hochtouren, damit die besten Athleten der Welt einmal mehr einen Wettkampf der Superlative bei uns in Südtirol erleben“, erklärt Graf.

Rabenstein ist die vierte Weltcup-Etappe der Saison

Die erste Weltcupetappe in der Saison 2015/16 wurde im Dezember in den USA ausgetragen. Nach den Tourstopps in Südkorea und der Schweiz schlägt die Eiskletter-Elite vom Freitag, 29. Jänner bis Sonntag, 31. Jänner 2016 in Rabenstein ihre Zelte auf.

„Nach der Eröffnungsfeier am Freitag am Thermenplatz in Meran, findet am Samstag traditionsgemäß die Qualifikation im Schwierigkeitsklettern statt. Außerdem wickeln wir am Samstag den gesamten Speedwettbewerb ab. Der Sonntag steht dann ganz im Zeichen der Halbfinals und Finals im Schwierigkeitsklettern“, umreisst Graf in groben Zügen das Programm des Eiskletter-Weltcups im Passeiertal.

Im vergangenen Jahr wurden in Rabenstein im Rahmen des Weltcups auch die WM-Titel im Schwierigkeitsklettern vergeben. Maxim Tomilov (Russland) bei den Männern und Frauen-Siegerin WoonSeon Shin (Südkorea) holten sich die WM-Krone im Schwierigkeitsklettern.

Die Meraner Lokalmatadorin Angelika Rainer belegte den zweiten Platz, die Bozerin Barbara Zwerger belegte Rang sieben. Im Speedklettern setzten sich Maria Krasavina und Vladimir Kartashev (beide Russland) durch.