Nun ist es offiziell. Die Dolomiten mit ihren stolzen Gipfeln, idyllischen Almwiesen und ursprünglichen Tälern sind zum Weltnaturerbe gekürt worden.

Was die Dolomiten so einzigartig macht, können die Gäste im Südtiroler Hochpustertal besonders eindrucksvoll erleben. Rund um die berühmten Drei Zinnen locken herrliche Wege, einsame Bergseen, berühmte Berghütten und viel unverfälschte Tradition.

Sie sind von atemberaubender Pracht, weltberühmt und seit Jahrzehnten eines der populärsten Urlaubsziele in Europa. Die Dolomiten -nach den Worten des legendären Architekten Le Corbusier die schönste Architektur der Welt -haben nun auch von hochoffizieller Stelle das Prädikat, eine der bedeutendsten Naturlandschaften der Welt zu sein.In seiner jüngsten Sitzung am Freitag, den 26. Juni, erklärte das UNESCO-Welterbe-Komitee die Dolomiten zum Weltnaturerbe. Damit reiht sich die Gebirgsregion in die Auswahl der schönsten und bedeutendsten Naturlandschaften und Destinationen der Welt ein. Für die Dolomiten ist es mehr als eine Anerkennung und ein weltweit geachtetes Privileg. Es erhöht auch den internationalen Stellenwert dieser Region.

Charakteristisch für die Dolomiten ist nicht nur der helle Dolomitstein, den 1789 der Geologe Deodat de Dolomieu erforschte und nach dem diese Bergregion benannt wurde, sondern vor allem die einzigartige Kombination aus weiten offenen Almwiesen und schroffen sowie anmutigen Felsformationen. Dolomitengipfel wirken wie in Stein gehauene Statuen. Diesen Eindruck vermitteln auf eindrucksvolle Weise die Berge im Hochpustertal.Ganz besonders natürlich die weltberühmten Drei Zinnen, die wie kaum ein anderer Gipfel die Einzigartigkeit der Dolomiten repräsentieren. Doch nicht nur diese, auch die benachbarten Berge wie der Paternkofel, die Dreischusterspitze oder der Haunold und die Rotwand zählen in Bergsteigerkreisen zu absoluten Klassikern. Majestätische Felsformationen und romantische Landschaften, dieses Dolomiten-Charakteristikum lässt sich im Südtiroler Hochpustertal sehr intensiv erleben.

Zum Beispiel am Ufer des idyllischen Pragser Wildsees, dem wahrscheinlich schönsten Bergsee in den Dolomiten, der von dunklen Wäldern und den steilen Felswänden des Seekofels eingerahmt wird. Die Anmut dieser einzigartigen Landschaft im Hochpustertal hat schon früh die Menschen fasziniert. Bereits im19. Jahrhundert reisten Hochadel, Politiker und Industrielle in das Tal und blieben Wochen und Monate zur Kur.Das einstige Wildbad Innichen und das Grand Hotel Toblach zählten zu den prominentesten Luxus-Unterkünften im Alpenraum. Diese ungewöhnliche Geschichte mit vielen Anekdoten und Kuriositäten ist im Fremdenverkehrsmuseum Hochpustertal in Niederdorf anschaulich dokumentiert. Heute bietet das Hochpustertal nicht nur für exklusive Kurgäste wie anno dazumal attraktive Angebote. Eindrucksvolle Wanderwege, Bergtouren und Klettersteige begeistern unzählige Gäste.

Die herrliche Route durch das Fischleintal Richtung Drei Zinnen mit der traumhaft gelegenen Drei-Zinnen-Hütte, der Rundweg oder der Aufstieg vom Pragser Wildsee zum Seekofel sind nur einige der zahlreichen Tourenklassiker. Im Hochpustertal kann man unvergessliche Bergerlebnisse mit Genuss und Erholung perfekt kombinieren. Die authentische Landschaft, beschaulichen Dörfer, Tradition, Südtiroler Küche und die Komfortangebote der Hotellerie bieten optimale Voraussetzungen für perfekte Urlaubstage.