Im Juli diesen Jahres machte sich der The North Face Athlet Andy Houseman zusammen mit dem Sportfotografen Jon Griffith auf den Weg ins Charakusa Tal in Pakistan. Die beiden wollten als Erste den Link Sar besteigen, einen der überwältigensten und gleichzeitig einschüchternsten Gipfel im Herzen des Karakorum Gebirges.

Andy Houseman und Jon Griffith gelingt erste Besteigung des Link Sar Westgipfels (c) The North Face
Andy Houseman und Jon Griffith gelingt erste Besteigung des Link Sar Westgipfels (c) The North Face

Für Andy war es der zweite Versuch, für Jon sogar der vierte Anlauf, um diese berüchtigte Herausforderung in Angriff zu nehmen.

Viele komplexe Hindernisse wie das Wetter, die Höhe, rasiermesserscharfe Grate und Sérac-Barrieren haben den Gipfel bis dato unberührt gelassen. Zwar konnte das Team den Hauptgipfel aufgrund eines zu engen Wetterfensters und einer fiebrigen Erkältung nicht erreichen, dafür gelang ihnen die erfolgreiche Erstbesteigung des Westgipfels (6.938 Meter) auf einer neuen Route namens Fever Pitch.

Andy Houseman berichtet von der Expedition: „Der dritte Tag an der Wand war am härtesten. Es war ein fürchterlicher 17 Stunden langer Tag und die Sonne am Karakorum, die Höhe, das schwere Gepäck und die Hitze setzten uns ordentlich zu. Das hat uns regelrecht ausgelaugt und das steile, schwarze Eis dort hat unsere Beine völlig übermüdet. Ich habe mich noch nie so langsam fortbewegt; und das, obwohl wir unter einigen massiven Wechten kletterten, von denen ich möglichst schnell weg wollte. Es war eine gewaltige Erleichterung, als wir diese Wand endlich überwunden hatten.“ Der harte Aufstieg hat sich für Jon Griffith definitiv gelohnt, denn sie schafften es bis zum höchsten bisher erreichten Punkt des Berges.

Fotostrecke: Andy Houseman und Jon Griffith am Link Sar Westgipfel

„Als ich den Grat des Westgipfels erreichte, sah ich zum ersten Mal einen Ausblick, von dem ich seit Jahren geträumt habe – den Hauptgipfel. Ich lag nachts oft wach und dachte über genau dieses Bild nach, bei dem Andy bei Sonnenaufgang auf dem Grat sitzt, im Hintergrund der Gipfel in der Ferne. Wir haben es zwar nicht rechtzeitig zum Sonnenaufgang geschafft, aber ich hatte das erste Mal seit Tagen wieder ein riesiges Grinsen im Gesicht.“

„Der Hauptgipfel ist nun wohl für jemand anderen bestimmt, denn vor uns lag noch immer ein Kilometer mit extrem schwierigen Gelände, das wir hinter uns lassen mussten. Wir hatten unser Wetterfenster schon so weit wie möglich ausgereizt. Es bildeten sich bereits riesige Halos um die Sonne über uns, was wunderschön anzuschauen war, aber ein untrüglicher Vorbote von schlechtem Wetter ist. Andy’s Geburtstag war in einigen Tagen, deshalb war es klar, dass er zuerst auf den felsigen Gipfel steigen durfte. Es war ein unwirklicher Augenblick, denn unsere gesamte Energie der letzten vier Jahre war auf diesem einen Moment ausgerichtet.“

Bei ihrer jüngsten erfolgreichen Expedition war für das Team zuverlässiges Equipment unerlässlich. Dazu gehörte unter anderem die The North Face Point Five NG Hose. Sie wird von Andy Houseman folgendermaßen beschrieben: „Schnörkellos, leicht und praktisch – das ist genau das, was wir für diesen Aufstieg gebraucht haben. Wir lebten darin, trugen sie die ganze Zeit während des siebentägigen Trips und merken es kaum.“

Außerdem zahlte sich die Vielseitigkeit der Kelvin Handschuhe von The North Face aus. „Warm und super praktisch – das waren die einzigen Handschuhe, die wir auf dem gesamten Aufstieg trugen. Egal ob auf schwierigem Untergrund, als wir uns durch losen Schnee und löchriges Eis graben mussten oder am Grat des Gipfels, sie haben sich überall bewährt“, fährt Andy fort.

„Neben der Bekleidung ist ein solides Zelt ein absolutes Muss. Denn wenn das Wetter umschlägt, ist ein zuverlässiger Unterschlupf im Gegensatz zu einem einfachen Biwak Sack der Schlüssel zum Erfolg und zum Überleben.

Es macht das Kochen und das Rehydrieren viel einfacher. Das Zelt Assault 2 von The North Face ist leicht genug, um es bei sich tragen zu können und fühlt sich trotzdem unglaublich geräumig an. Die deutlich verbesserte Belüftung ist eine große Erleichterung und die Eisbildung im Inneren wird auf ein Minimum reduziert.“

Weitere Informationen zur Expedition Link Sar finden Sie hier www.thenorthfacejournal.com