Im griechischen Meteora haben kletternde Sachsen seit Generationen Spuren hinterlassen. Die Konglomerat-Riesen sind hoch und steil, die Touren zumeist ausgesetzt und schwer abzusichern. In den Wänden gibt es neben den Klassikern noch jede Menge Raum für spektakuläre Erstbegehungen.

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Im Frühjahr machten sich erneut fünf Sachsen auf den Weg: Frank Wehner, Tino Tanneberger, Manuel Hasterok, Felix „Feli“ Friedrich, Tom Ehrig und der Dresdner Bergfilmer Felix „Fele“ Bähr. Bohrurlaub hieß das Zauberwort. Am Pixari, oberhalb von Kastraki, wollen sie zwei von Tino Tannenberger begonnene Routen beenden. Erschlossen wird, wie in Meteora üblich, von unten und das ohne vorheriges Erkunden durch abseilen.

Klar war, dass die leicht überhängenden Wände schwer werden würden, aber keiner ahnte, was da wirklich wartete. Das Anbringen von Zwischensicherungen im Konglomerat gestaltete sich schwierig, Stürze an herausbrechenden Kieseln waren an der Tagesordnung. Nach 6 Tagen waren die Routen trotzdem fertig und frei geklettert.

Mit „Heureka“ (160m/7 SL/8+) und den fabelhaften Murmeln „Marvelous Marbles“ (165m/5 SL/9+) haben Sachsen erneut Spuren hinterlassen und Meteora ist um zwei lohnende Traumlinien reicher.

Expeditionsbericht: http://felix-baehr.de/meteora-erstbegehungsexpedition/

Music by Odesza

Subtitles by Stefan

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