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Slackline – Entstehung & Geschichte
Bereits in den 70ern spannten Kletterer im Yosemite Valley Bandschlingenmaterial, um darauf zu balancieren, als Ausgleichstraining oder einfach nur als Zeitvertreib. Anfangs waren es Absperrketten, auf denen die Kletterer zu balancieren versuchten. Das Spannen anderer Materialien war danach nur logisch. Nun hat diese faszinierende Beschäftigung auch den Rest der Welt erreicht und verbreitet sich rasant. Aus dem Bergsport kommend, ist das Slacklinen inzwischen eine urbane Erscheinung geworden. In manchen Städten sind die öffentlichen Parks an schönen Tagen bereits vollständig „verspannt“.
Slacklinen und Seiltanzen
Auf den ersten Blick sieht Slacklinen aus wie Zirkus-Seiltanz. Allerdings gibt es einige wichtige Unterschiede, sowohl im Material, als auch in der Philosophie.
Während Seiltänzer meist auf Drahtseilen gehen, sind Slacklines elastisch und lockerer gespannt. „Slack“ bedeutet nicht ohne Grund locker. Das macht das Gehen anfangs zwar schwieriger, doch am Ende ist dieses weiche, federnde Gefühl das, was Slacklinen ausmacht.
Die wichtigere Unterscheidung liegt aber in der Philosophie. Während Seiltanzen immer Show-Charakter hat, ist Slacklinen im Wesentlichen Selbst-Erfahrung.
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