Für die erfolgreiche Erstbesteigung des Gave Ding im Himalaya werden die Berghaus-Athleten Mick Fowler und Paul Ramsden mit dem prestigeträchtigen Piolets d'Or geehrt. Sie erhalten diese Auszeichnung bereits zum dritten Mal, so oft wie kein Team vor ihnen.

Mick Fowler und Paul Ramsden zum dritten Mal Preisträger beim Piolets d'Or (c) Berghaus

Der Piolets d’Or ist der wohl bedeutendste Award für außergewöhnliche Leistungen im extremen Bergsport. 2016 wird er von 14. bis 17. April in La Grave (Frankreich), am Fuße des Meije Massivs, verliehen. Zu den Preisträgern gehören der britische Berghaus-Athlet Mick Fowler und sein langjähriger Kletterpartner Paul Ramsden.

Für die beiden Extrem-Sportler ist es bereits die dritte Auszeichnung. Neben der Erstbesteigung des Siguniang (6.250m) über die Nordwand im Jahr 2003 und der Expedition auf den Prow of Shiva in Indien 2013 werden sie in diesem Jahr für ihre spektakuläre Erstbesteigung des Gave Ding geehrt. Damit sind sie das erste Team in der Geschichte des Piolets d’Or, dem der begehrte Preis zum dritten Mal überreicht wird.

Mick Fowler sagt dazu: „Wir fühlen uns geehrt, dass wir erneut für den Piolets d’Or nominiert wurden und freuen uns darauf, langjährige Freunde und Bergsport-Kollegen in La Grave wiederzusehen.“

Paul Ramsden fügt hinzu: „Es ist ein tolles Gefühl, wenn die erbrachte Leistung von anderen Top-Athleten geschätzt wird.“

Der bis Oktober 2015 noch unbezwungene Gave Ding liegt in einer der am schwierigsten zugänglichen und gänzlich unberührten Regionen von Westnepal. Trotz anfänglicher Strapazen gelang Mick Fowler und Paul Ramsden der Aufstieg über die Nordwand in nur 6 Tagen. Am 22. Oktober erreichten sie den 6.571m hohen Gipfel und schrieben Geschichte. Ausgestattet wurden die erfahrenen Bergsteiger mit Prototypen der neuen Berghaus Extrem Kollektion Herbst/Winter 2016.

Mick Fowler berichtet von der Besteigung: „Die Gave Ding Expedition war absolut unglaublich, besser und aufregender hätte es nicht sein können. Wir sind die ersten westlichen Abenteurer, die die Wand überhaupt gesehen haben! Die Route ermöglichte uns ein herausforderndes, aber trotzdem sicheres Klettern direkt zum Gipfel, gefolgt von einer wunderschönen Abstiegsroute.”

In Mick Fowlers Blog finden Sie die Expeditions-Geschichte der Erstbesteigung des Dave Ding in voller Länge.