Beim Pressegespräch zeigten sich die beiden IMS-Organisatoren Markus Gaiser und Alex Ploner mehr als zufrieden und zogen positive Bilanz: Knapp 7.000 Gäste kamen zum IMS nach Brixen (Südtirol).

Erster International Mountain Summit ging erfolgreich zu Ende

„Ich bin begeistert. Die Elite der internationalen Bergsteigerszene war fast vollständig anwesend, die Besucherzahlen übersteigen unsere Erwartungen. Auch das Medieninteresse war entsprechend groß. Mit dem ersten IMS gelang es uns, den Tourismus in der Region in dieser Jahreszeit zu beleben“, so Markus Gaiser, IMS-Organisator.

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Fotos: © IMS

„Der IMS war für mich ein Festival des Herzens. Allein jeden Tag das Strahlen von Nazir Sabir (Präsident des Alpenvereins von Pakistan) zu sehen, war für mich ein Beweis dafür, wie wohl sich unsere Gäste hier in Brixen fühlten. Bis tief in Nacht, nachdem längst alle Vorträge, Diskussionsrunden und Interviews gelaufen waren, mischten sich die Bergprofis zum Austausch unter Hobbysportler und Bergbegeisterte“, sagte Alex Ploner, ebenfalls IMS-Organisator.

Für Bergsteigerlegende Reinhold Messner hat sich der IMS als internationale Plattform des Bergsteigens bewiesen: „Ich kenne kein so hintergründiges Bergfestival wie den IMS. Hier findet ein offener Wettbewerb der Ideen statt. Ich bin hingerissen vom IMS“. Schwer beeindruckt zeigte sich Messner vor allem vom Vortrag des US-Alpinisten Steve House: „Allein der Auftritt von Steve House war es wert nach Brixen zu kommen. Sein Vortrag, seine zurückgenommene Art des Erzählens, hat mich beeindruckt. Jeden Gedankengang konnte man nachempfinden“.

Robert Bösch, Schweizer Fotograf, Alpinist und Bergführer: „Ich verbrachte eine interessante und spannende Zeit beim IMS. Die Begegnungen mit den Kletterkollegen, alten Bekannten, aber auch mit den Topalpinisten, die ich bisher nicht persönlich kannte, waren einzigartig. Das Konzept der Organisatoren, keine Preis- oder Award-Verleihung zu veranstalten, dafür viel Platz für Begegnung und Austausch zu schaffen, hat sich hervorragend bewährt“.

Simone Moro, italienischer Allround-Alpinist: „Beim IMS können wir Bergsteiger uns persönlich kennenlernen und international austauschen. Das ist eine ganz kostbare Gelegenheit. Der IMS bietet diese Einzigartigkeit“.

Stephan Siegrist, Extrembergsteiger aus der Schweiz: „Ich bin wahnsinnig begeistert. Es war sehr schön, mit allen zu sprechen – mit den anderen Bergsteigern, mit den jungen Extremkletterern, mit den Besuchern und Gästen des IMS. Wenn ich 2010 eingeladen werde, dann werde ich sicherlich wieder kommen“.