Die für
den 22. Januar 2006 eingeplante Expedition nach Venezuela muss aufgrund
eines Skiunfalls von Stefan Glowacz kurzfristig verschoben werden.

Glowacz,
der sich am 15. Januar ein Kreuzband riss und bereits von Dr. Ulrich
Boenisch in der Augsburger Hessingpark-Clinic operiert wurde, wird
vermutlich einige Monate pausieren müssen.

Ursprünglich
wollte das Team fünf Wochen in Venezuela bleiben, um dort mit
Kanus und zu Fuß durch den Urwald an einen der Tafelberge zu
gelangen. Neben dem bereits abenteuerlichen Anmarsch, stand für
das Team vor allem die 800 Meter senkrechte und überhängende
Sandsteinwand im Fokus.

Die Expedition wurde auf den November
verschoben. Glowacz befindet sich derzeit noch im Krankenhaus, wird
aber in den nächsten Tagen entlassen werden.

Hintergrund
„Wahre
Menschen“ nennen sich die Pémon-Indianer in ihrer Sprache
„So’to“. Sie leben im Süden Venezuelas, am Rande der Gran
Sabana. Die aus dem Urwald aufragenden Tafelberge bezeichnen sie als
„Tepuis“, als „Häuser der Götter“. Für Wissenschaftler
sind die Tafelberge „Inseln der Zeit“, da auf ihren Gipfeln die
Evolution still zu stehen scheint.

Für die
Expeditionsbergsteiger Stefan Glowacz, Kurt Albert und Holger Heuber,
den Journalisten Tom Dauer, den Arzt Tilo Marschke, den Fotografen
Klaus Fengler und den Kameramann Jochen Schmoll sind die Tepuis all
dies und mehr: Als Kletterer sehen sie in den undurchstiegenen
Wänden eine einzigartige Herausforderung.

Siehe auch:
www.glowacz.de

Stefan Glowacz