Kilian Fischhuber souverän im Boulder-Halbfinale der WM in Paris

Kilian Fischhuber hat sein erstes "Etappenziel" auf dem Weg zur erhofften WM-Medaille erreicht. Im heutigen Qualifikationsdurchgang des WM-Boulderbewerbs überzeugte der fünffache Boulder-Gesamtweltcupsieger aus Österreich und sicherte sich mit dem fünften Platz souverän das Halbfinalticket der zwanzig weltbesten Boulderer.

Kilian FischhuberRiesenpech hingegen hatte hingegen Lukas Ennemoser, die zweite ÖWK-Hoffnung im Boulderbewerb der Herren, der in Qualifikationsgruppe B auf Platz 11 den Halbfinaleinzug knapp verpasste.

Am Mittwoch morgen um 09.15 Uhr begann für Kilian Fischhuber im „Palais omnisport de Paris Bercy“ das Projekt WM-Medaille 2012. Der 29-jährige Routinier eröffnete in Qualifikationsgruppe B den Boulderbewerb der Kletter-WM 2012.Mit einem "Flash" im ersten Boulder (Lösung des Boulders im ersten Versuch) gelang ihm auch gleich ein perfekter Auftakt. Fischhuber gelang dies im weiteren Verlauf der Qualifikation ebenfalls beim dritten und vierten Finalboulder. Lediglich beim zweiten und beim fünften Finalboulder benötigte Fischhuber mehr als einen Versuch um die Boulder zu lösen.

"Die Qualifikation war der erwartet schwere Auftakt. Der Flash im ersten Boulder gab mir Sicherheit für den weiteren Quali-Verlauf. Das erste Etappenziel, die Qualifikationsrunde zu überstehen, ist erreicht. Die Form stimmt mich für das Halbfinale sehr positiv!" gab sich Fischhuber optimistisch im Hinblick auf das  bevorstehende Halbfinale, welches am kommenden Freitag (14.09.2010) von 10.00 bis 12.30 Uhr über die Bühne gehen wird.

Unglücklicher verlief die Qualifikationsrunde hingegen für den immer näher an die Weltspitze heranrückenden Lukas Ennemoser. Bei gleich viel gelösten Boulderproblemen (4 von 5) und gleicher Zonenwertung (7 Zonen in 8 Versuchen) fehlte Ennemoser auf den zehntplatzierten Mexikaner Mauricio Huerta lediglich ein Topversuch (Ennemoser 8 Versuche, Huerta 7 Versuche) zum erhofften Einzug ins Semifinale.

Heute Nachmittag ist das ÖWK-Damenteam im Vorstieg im Einsatz sowie Andreas Holzer im Paraclimbing-Bewerb.