Alexander Huber auf der Alpinmesse Innsbruck 2015 (c) Alpinmesse Innsbruck
Alexander Huber auf der Alpinmesse Innsbruck 2015 (c) Alpinmesse Innsbruck

Der Rekord an Besuchern – schon am Samstag waren 7000 auf der Messe – bestätigt die Veranstalter: „Wir freuen uns sehr über jeden einzelnen Besucher. Die ständig wachsenden Besucherzahlen zeigen uns, dass wir mit unserem Konzept genau die Interessen der Szene treffen“, sagt Doris Lanzanasto, die Vorstehende des Alpinmesse-Teams. Nicht nur Produkte, sondern der Sport selbst und damit verbundene Erlebnisse machen die Alpinmesse so besonders. Dies war auch an der tollen Stimmung in den Messehallen zu spüren – ganz gleich ob Aussteller oder Besucher, jeder war begeistert.

Schon zum zehnten Mal lud die Alpinmesse 2015 alle Berg-Begeisterten zum Gipfeltreffen nach Innsbruck ein. Doch auch die Alpinmesse hat einmal klein angefangen – damals auf dem Alpinforum in Seefeld mit 15 Austellern auf einer Fläche von 500m2 – diese ist heute mehr als zehn Mal so groβ. Auch die Anzahl der Aussteller hat sich mehr als verzehnfacht, knapp 190 Aussteller konnte die Alpinmesse in diesem Jahr begrüβen, darunter auch jene 15, die regelmäβig schon seit zehn Jahren mit dabei sind.

Fotostrecke: Alpinmesse Innsbruck 2015

Die vom Österreichischen Kuratorium für alpine Sicherheit ins Leben gerufene Alpinmesse lebt das Motto des Kuratoriums: Sicher in die Berge. Und auch hier ist die Alpinmesse eine Besonderheit. Sowohl bei alpinen Institutionen als auch bei Herstellern von sicherheitsrelevanten Produkten steht die Sicherheit am Berg stets im Mittelpunkt.

Wie vielfältig Sicherheit ist, wird bei einem Blick auf die Workshops der Alpinmesse schnell klar. Nur ein Zusammenspiel von Ausrüstung, Technik und Eigenverantwortung machen eine relative Sicherheit möglich. Der Trainingskurs für die Lawinen Verschüttete Suche (LVS) schulte die Teilnehmer im Umgang mit LVS Geräten, Schaufeln und Sonden im Notfall – die Resonanz war durchweg positiv: „Mit viel Spaβ wahnsinnig viel gelernt – super!“, fand Marie Rosenbacher.

Die Spezialisten vom Alpenverein vermittelten Teilnehmern in verschiedenen Workshops wichtiges Know-How. Ausbilder Georg Rothwangl zieht Bilanz: „Die groβe Nachfrage nach unseren Workshops hat uns unheimlich gefreut. Die Workshops sind für uns auch ein Austausch, mit ihren Fragen helfen uns die Teilnehmer, den Grundstein für unsere zukünftige Arbeit zu legen.“ Egal um welchen Workshop es sich handelt, alle sind sich darüber einig, dass die Eigenverantwortung am Berg eine Schlüsselrolle für die Sicherheit darstellt. Leider kann diese nicht gekauft und nicht immer entsprechend geschult werden.

Highlights waren in diesem Jahr unter anderen die Multivisionsvorträge von Michael Martin und Alexander Huber. Alexander Huber, der mit seinem Vortrag „Im Licht der Berge“ das Publikum in seinen Bann zog, beschreibt sein Messeerlebnis in gewohnter Art mit einem Lächeln im Gesicht: „A saub’re G’schicht!“

Aussteller und Organisatoren freuen sich auf die nächste Messe 2016 – das Datum für den 29. und 30. Oktober 2016 sollte schon einml vorgemerkt werden.

Die Alpinmesse wünscht allen eine unfallfreie und erlebnisreiche Saison und freut sich auf das nächste Jahr – mit neuen spannenden Themen und erlebnisreichen Wochen!