Der
Sportkletterverband wurde im Mai 2003 gegründet, um die Interessen
von Betreibern und Nutzern künstlicher Kletteranlagen in der BRD
zu vertreten. Insbesondere die Förderung und Weiterentwicklung des
Sportkletterns an künstlichen Kletteranlagen in Richtung
Breitensport ist dem Verband hierbei ein besonderes Anliegen.

Klettern an künstlichen Kletteranlagen hat in den letzten Jahren
in der BRD einen enormen Aufschwung erlebt. So stieg die Anzahl
kommerzieller künstlicher Kletteranlagen von ca. 30 im Jahre 1995
auf mittlerweile annähernd 300 im Jahre 2004. Hierin sind die
Anlagen, die in einer Vielzahl von Schulen und Vereinen installiert
sind, noch nicht enthalten. Dieses enorme und schnelle Wachstum bringt
aber auch einige sicherheitstechnische Probleme mit sich – insbesondere
dann, wenn es um die Sicherheit der Anlagen und die Ausbildung der
Trainer geht.

Ziel des Sportkletterverbands ist es daher einerseits bundesweit
anerkannte, allgemeine Sicherheitsstandards für den Betrieb
künstlicher Kletteranlagen zu schaffen. Zum anderen möchte
der Verband die bestehende große Lücke im Bereich
Weiterbildung für Lehrer, Erzieher, Pädagogen, etc.
schließen und bundesweit einheitliche Ausbildungsstandards
schaffen. Hierzu bietet der Sportkletterverband bereits jetzt zwei
Ausbildungen an. Zum einen die 3-tägige Ausbildung zum „Instruktor
für künstliche Kletteranlagen“ (IKKA), die sich an Personen
wendet, die Gruppen an künstlichen Kletteranlagen
sicherheitstechnisch im Top-Rope-Klettern einweisen und betreuen
möchten. Nach erfolgreich bestandener schriftlicher und
praktischer Prüfung wird diese Ausbildung zertifiziert und jeder
Instruktor wird registriert und erhält einen Ausweis, um sich
gegenüber Dritten entsprechend legitimieren zu können. Die
Instruktorenausbildung ist 2 Jahre gültig und muß kann durch
ein Audit wiederum um 2 Jahre verlängert werden.

Andererseits bildet der Sportkletterverband im Anschluß an die
Instruktorenausbildung auch erfahrene Kletterer im Rahmen der
2-tägigen Ausbildung zum „Ausbilder künstlicher
Kletteranlagen“ (AKKA) aus, die Ihrerseits dann wiederum Instruktoren
ausbilden können. Insbesondere für Betreiber künstlicher
Kletteranlagen ist dies sehr interessant, da Sie hierdurch in der Lage
sind, eigene Mitarbeiter qualifiziert und anerkannt ausbilden zu
können, um den eigenen Sciherheits- und Qualitätsstandard
deutlich zu erhöhen.

Weitere Ausbildungsbausteine wie „Routenbau an künstlichen
Kletteranlagen“, „Vorsteigen an künstlichen Kletteranlagen“ sowie
„Pädagogische Aspekte des Sportkletterns“ sind bereits in Arbeit.
In den Beiräten „Sicherheit künstlicher Kletteranlagen“ und
„Ausbildung“ beraten, diskutieren und beschließen wichtige
Experten und Fachleute der verschiedenen Interessengruppen die oben
genannten Sicherheitsstandards im Bezug auf Kletteranlagen sowie
Ausbildungen.

Der Beirat „Sicherheit in künstlichen Kletteranlagen“ – vertreten
durch die Betreiber verschiedener Kletterhallen und -anlagen – hat es
sich zur Aufgabe gemacht, strenge, allgemeingültige
Sicherheitsstandards für den Betrieb einer Kletteranlage zu
entwickeln und festzulegen.

Im Beirat „Ausbildung“ – vertreten durch zahlreiche Instruktoren und
Ausbilder künstlicher Kletteranlagen – werden die
Ausbildungsmodule durch vielfältige Erfahrungen aus der Praxis
weiterentwickelt. Außerdem werden im Rahmen der Beiratstreffen
Erfahrungen ausgetauscht und wichtige Anregungen und Impulse zur
Entwicklung neuer Ausbildungsmodule gegeben.

Alle Informationen über den Sportkletterverband e.V. finden sich auch im Internet unter www.sportkletterverband.de.

Kontakt:
Sportkletterverband e.V.
Nonnenpfad 34
53229 Bonn
info@sportkletterverband.de
www.sportkletterverband.de

Telefon: 0228 – 9 12 50 60
Telefax: 0228 – 9 12 50 61