4. März startet in Traunstein
die Serie des Deutschen Bouldercups 2006. Gesucht wird der/die beste
Boulderer/in 2006 in Deutschland. Dabei geht es um die
Auftaktveranstaltung in Traunstein und um weitere zwei Wettbewerbe in
der etablierten Cupserie. Wer am Ende am besten abschneidet, darf sich
Deutsche/r Meister/in nennen. Die weiteren Veranstaltungen sind am 1.
April in Münster und am 15. Juli in Überlingen/Bodensee.

Lisa Knoche und Markus Hoppe verteidigen ihren Titel
Titelverteidiger
von 2005 sind Lisa Knoche (Freising) und Markus Hoppe (SBB). Beide
haben auch 2006 Chancen ihre Titel zu verteidigen. Allerdings steht
auch einige Konkurrenz parat, die ihnen diesen streitig machen wollen.
So wird bis auf Peter Würth und Andre Borowka der gesamte Herren
Boulderkader an den Start gehen: Christian Benk, Karsten Borowka, Aric
Merz, Thorsten Neuhaus und Jonas Baumann.

Drei Runden sind zu klettern
Der
Wettkampf besteht aus drei Runden, die zu absolvieren sind: der
Qualifikation, dem Halbfinale und dem Finale. In der Qualifikation, die
nach offenem Modus ausgetragen wird, sind 4-5 Boulderprobleme zu
„knacken“. Hier herrscht noch eine
verhältnismäßig lockere Atmosphäre, da sich jeder
gegenseitig zuschauen kann. Optimal, um selbst mal gehobene
Wettkampfatmosphäre zu schnuppern! Die besten 12 Damen und 20
Herren kommen dann ins Halbfinale. Dort wird im „klassischen
Intervallmodus“ geklettert: für vier Boulder stehen jeweils
vier Minuten Zeit zur Verfügung. Dazwischen kann man sich vier
Minuten ausruhen. Es geht natürlich wie immer beim Klettern darum,
ganz nach oben zu kommen. Da Boulderprobleme in der Regel nur aus vier
bis 10 Zügen bestehen, sind diese besonderes schwer und technisch
oder athletisch anspruchsvoll, Klettern in seiner reinsten Form!

Im
Finale der besten Sechs geht es dann um die Plätze auf dem Podium.
Wie im Halbfinale sind vier Boulder zu bewältigen, die
darüber entscheiden, wer am Ende ganz oben auf dem Treppchen steht.

Weltmeister am Start – Teamcup zwischen Deutschland, Österreich und der Schweiz
Ganz
besonderes Salz in der Suppe ist der gleichzeitig statt findende
Teamcup zwischen den drei Nationen Deutschland, Österreich und der
Schweiz. Damit kommt ein gutes Stück Internationalität in die
Veranstaltung. Österreich nutzt den Deutschen Bouldercup als
eigene nationale Wertung, man darf also mit etwas 40-50 Startern aus
Österreich rechnen. Die Schweiz schickt ein Dreier-Damenteam und
ein Sechser-Herrenteam, das an allen Runden teilnimmt. Im Finale stehen
demnach die besten sechs deutschen und österreichischen
Starter/innen sowie das Schweizerteam.

Die individuellen
Finalwertungen gehen dann in die Teamwertung ein. Hier sind die
Österreich wohl Favoriten, da mit Kilian Fischuber der
Vizeweltmeister und Gesamtweltcupsieger im Bouldern antreten wird. Und
Angela Eiter, die Seriensiegerin 2005, Weltmeisterin und World Games
Siegerin versucht sich im Bouldern und wird auch da eine sehr gute
Figur machen. Für große Klasse ist ebenfalls gesorgt in
Traunstein.

Ziel ist es übrigens, auch in den kommenden
Jahren immer wieder nationale Wettkämpfe in Deutschland,
Österreich und der Schweiz zu verknüpfen.

Erfahrener Ausrichter
Traunstein
war schon zweimal Austragungsort eines Bouldercups. In 2002 und 2003
erlebte ein begeistertes Publikum hervorragende Wettkämpfe.
Traunstein garantiert für Qualität! Die beiden
Ausrichtersektionen Traunstein und Prien haben auch diesmal einiges an
Vorbereitungen getroffen, um ihrem Ruf gerecht zu werden. Die Zuschauer
werden mittels Projektionsbildern zeitnah über den aktuellen
Zwischenstand informiert, die Filmaufnahmen würzen das
live-Erlebnis zusätzlich.

Zeitplan:

Samstag, 4. März
Sporthalle der Kaufm. Berufsschulle II, Prandtnerstr. 3

Qualifikation: 9 – 11.30
Halbfinale: 12.30 – 16.00
Finale Damen: 17 – 18.30
Finale Herren: 18.30 – 20.00

Die Veranstaltung in Traunstein wird wie der gesamte Deutsche Bouldercup in bewährter Weise von pantarai (www.pantarai.com), die ihre hervorragenden Kletterwände zur Verfügung stellen sowie Sport-Thieme
(www.sport-thieme.de) als Multisport-Vertrieb und –hersteller
unterstützt. Die mediale Unterstützung erfolgt durch die Motorpresse (www.klettern.de) und www.climbing.de sowie www.mountains2b.com .

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Siehe auch:
www.alpenverein.de