Die jungen Bergführer Jakob Schweighofer (Oberösterreich) und Florian Wurm (Tegernsee) haben sich in diesem Spätsommer die erste Wiederholung einer der härtesten alpinen Routen der Dolomiten geholt.

Jakob Schweighofer und Florian Wurm Die "Chimera Verticale" (7c) an der Civetta mit 15 Seillängen und Kletterschwierigkeiten bis zum neunten Grad machen die "Chimera Verticale" zu einem alpinen Abenteuer der Sonderklasse. Nach dem 300 Meter hohen Vorbau startet die Tour an einem teils überhängenden, mächtigen Pfeiler mit 600 Höhenmetern.

Schweighofer und Wurm standen nach knapp zwölf Stunden reiner Kletterzeit auf der "Punta Tissi" (2992 m). Die Route war vom Italiener Alessandro Baù ausschließlich mit Normalhaken und mobilen Sicherungsmitteln an insgesamt acht Tagen, von 2007 bis 2009, mit verschiedenen Seilpartnern begangen und eingerichtet worden Die erste Begehung gelang Baù im Jahr 2009.