Schon bei der ersten Station des Austria-Cups konnten die Vorstiegsspezialisten Johanna Ernst und Jakob Schubert in Dornbirn ihre herausragende Form bestätigen. Der neue Austragungsmodus erfreut sich großer Beliebtheit.

Favoritensiege beim Austria-Cup

Ein erschöpftes aber überglückliches Lächeln konnte man Österreichs Vertikal-Athleten nach der ersten Station des Austria-Cups von den Lippen lesen. Mit dem neuen 4-Routen-Austragungsmodus konnten sich die Sportler an den Dornbirner Kletterwänden bis zum allerletzten Tropfen Muskelkraft verausgaben, und dabei einen Tag lang Wettkampfstimmung auf höchstem Niveau erleben.

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Fotos: © K1-Team

„Das neue Konzept hat sich bestens bewährt. Die Athleten konnten an diesem Bewerbstag ihr Potential voll ausschöpfen und bei den vielen Routen an ihre Leistungs-Grenzen gehen. Durch den neuen Austragungsmodus wird auf das lange Ausharren in der Isolationszone verzichtet und die Sportler sind den ganzen Tag an den Kletterwänden beschäftigt“, freut sich ÖWK-Präsident Eugen Burtscher.

Das Kletterteam bedankte sich für die Wettkampf-Neuerungen auf seine Weise und zauberte für das begeisterte Publikum Spitzenleistungen an die vertikalen Wände des Kletterzentrums K1:

In der allgemeinen Klasse bezwang die Europameisterin und Gesamtweltcup-Siegerin vom Vorjahr Johanna Ernst (OeAV Innsbruck) als einzige die schwere Finalroute und kletterte bis zum allerletzten Griff. Auf Rang zwei und drei platzierten sich Christine Schranz (OeAV Landeck) vor Altmeisterin Bettina Schöpf (OeAV Imst-Oberland).

Auch bei den Herren konnte sich der Favorit Jakob Schubert (OeAV Innsbruck) von der Menge abheben. Der 18-Jährige zwang der Finalroute 50 Griffe ab, und setzte sich damit auf den ersten Platz. Eine freudige Überraschung bot der junge Salzburger Max Rudigier (OeAV Radstadt), der sich zwischen den weltcup-erprobten Kletterern gleich auf Rang zwei vorkämpfte. Dem 15-Jährigen fehlten sieben Griffe auf die Topmarke von Schubert. Den dritten Platz sicherte sich Thomas Neyer (OeAV Innsbruck).

Auch Österreichs schnellste Kletterer boten den Zuschauern spannende Kämpfe an der Speedwand. Bei den Herren konnte das Vorarlberger-Team seine Dominanz in der schnellsten Kletterdisziplin zur Schau stellen. Der erste Platz ging klar an Speed-Spezialist Mark Amann (OeAV Hohenems). Platz zwei und drei sicherten sich seine Kletterkollegen Fabian Leu (OeAV Bludenz) und Phillip Köb (OeAV Dornbirn)

Bei den Damen entschied Speed-Queen Stefanie Pichler (OeAV Weyer) einmal mehr das Rennen für sich. Auf den Plätzen zwei und drei folgten Pia Meschik (OeAV Villach) und Jacqueline Sabutsch (OeAV Villach).