"Loslassen": Ein Film über Roger Schäli

Der Film erzählt die Geschichte vom Arwa Spire (6193m) in Indien, den Roger im Jahre 2002 erstbegangen hat und wo im Mai 2011 der Kameramann Daniel Ahnen bei einem Spaltensturz verunglückte.

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Fotos: © Frank Kretschmann

Bei der Rückkehr zum Berg, im September 2012, schließt sich der Kreis, als Roger mit seinem Seilpartner Simon Gietl den Gipfel erreichte und sie ein Andenken an den verunglückten Freund in die Gipfelstandschlinge einhängten.

Der Film ist eine Liebesgeschichte mit den Bergen. Es geht aber auch um Beziehungen zwischen Menschen, wie zu Takio Kato einer der Erstbegeher der Japaner-Route durch die Eiger Nordwand.

Heimkommen und Aufbrechen, Festhalten und Loslassen, und doch immer wieder einfach dankbar sein, für das Glück, welches man in den Bergen erlebt.

Über Roger Schäli

Der Profialpinist Roger Schäli wurde am 8. August 1978 im schweizerischen Sörenberg geboren. Von klein auf bestimmten die Berge, allen voran sein Hausberg der Eiger, sein Leben. Er begann als Kind mit dem Ski fahren und Klettern, und bekam mit 14 Jahren seinen ersten Klettergurt. Mittlerweile hat er seine Passion zum Beruf gemacht.

Die Eigernordwand ist für ihn, die "Wand der Wände" und er konnte sie bereits 35 Mal über 15 verschiedene Routen in jeder Saison durchsteigen. Durch viele Erstbegehungen und Erfahrungen hat die Wand ihn stark gemacht für andere große und schwierige alpine Projekte auf der ganzen Welt, wie z.B. den Arwa Spire in Indien.

Der Profialpinist gehört zu den weltbesten Allroundern und wird inzwischen zur Weltspitze im Alpinismus gezählt. Beim Klettern ist ihm nicht das Erreichen des Gipfels am wichtigsten, sondern vor allem das "Neue" und das "Wie".

Nach Vorbild des traditionellen Alpinismus, will er dabei so wenig Spuren wie möglich hinterlassen und klettert am liebsten frei und ohne technische Hilfsmittel.

Fakten zum Film

  • Dauer: 25 Minuten
  • Format: HD, 16:9
  • Produktion: 2013
  • Originalsprache: Deutsch
  • Sprachversionen: Englisch, Italienisch, Französisch
  • Regie, Produzent: Franz Walter
  • Kamera: Frank Kretschmann
  • Ton: Frank Kretschmann, Kjell Zettwitz
  • Montage: Franz Walter
  • Musik, Sounddesign: Julian Gröner, Christoph Olschewski
  • Tonmischung: Jens Petzold
  • Produktionsfirma: Made by Nomads